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Hitzewelle lässt Menschen schwitzen

Dürre-Alarm in Italien: Nach sieben Tagen Dauerhitze und vielen regenarmen Monaten drohen vor allem im Norden des Landes grosse Ernte-Ausfälle. Die Zahl der Hitzetoten in Italien stieg in kurzer Zeit auf sieben.

In Jesolo bei Venedig sei ein 60-jähriger österreichischer Tourist vermutlich in Folge eines Hitzschlages gestorben, berichtete die Zeitung „La Stampa“ am Montag. Für ältere Menschen gibt es Telefonberatung, bei der sie sich über Schutzmassnahmen gegen die Hitze informieren können.

Liste von Gefährdeten

Italiens Gesundheitsminister, Francesco Storace, bekundete unterdessen einen Plan, um Senioren in der heissen Jahreszeit zu helfen. Der Minister rief die Gemeinden auf, eine Liste der gesundheitlich geschwächten Pensionisten vorzubereiten, die man in den heissen Monaten besonders betreuen sollte.

Die meisten seien Alte und Kranke mit Herz- und Kreislaufproblemen oder mit Atembeschwerden. „Wir wollen vermeiden, dass es dieses Jahr wieder zu Tausenden Opfern der Hitzewelle wie 2003 kommt“, meinte der Minister.

Damals starben viele ältere Menschen vor allem in Folge der extremen Temperaturen. Bisher war die Zahl der damaligen Opfer von amtlicher Seite mit etwa 8000 angegeben worden. Doch diese Angaben korrigierte das Nationale Institut für Statitistik (Istat) in Rom am Montag auf rund 20.000. Europaweit starben damit vor zwei Jahren etwa 40.000 Menschen an der Hitze.

Storace rief die Familien auf, sich in den Sommermonaten verstärkt um ihre gesundheitlich angeschlagenen Angehörigen zu kümmern. Bei schwierigen Wettersituationen müsse die Solidarität stärker sein, sagte er.

Land und Menschen leiden auch unter zunehmendem Wassermangel: „Bis Mitte Juli können wir wohl durchhalten und hoffen, dass es regnet, aber wenn nicht bald etwas Wasser vom Himmel fällt, wird die Situation im Norden dramatisch“, betonte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Guido Bertolaso.

Pegel des Lago Maggiore gesunken

Am schwersten ist die Region Piemont betroffen. Dort sei der Pegel des Lago Maggiore in kürzester Zeit um 19 Zentimeter gesunken, während auch der Fluss Po und der Gardasee mittlerweile bedrohlich wenig Wasser führten. „Italien sitzt auf dem Trockenen“, titelte eine Zeitung.

Zudem drohten wieder Probleme mit der Stromversorgung, hiess es weiter. Der übermässige Einsatz von Klimaanlagen und Ventilatoren könnte – wie bereits im Hitze-Sommer 2003 – landesweit zu Blackouts führen.

Die Hitze macht aber auch den Menschen in anderen südeuropäischen Ländern zu schaffen. So wurde in Spanien, Portugal und Frankreich Hitzealarm ausgelöst.

Während ein kurzer Regenguss am Morgen in Spaniens Hauptstadt Madrid leichte Abkühlung brachte, kletterten in weiten Teilen des Landes die Temperaturen am Montag erneut auf bis zu 40 Grad. In Andalusien wurden sogar über 41 Grad gemessen.

Auch in Portugal leiden Menschen und Tiere unter der Hitzewelle. In 25 Dörfern brach die Wasserversorgung zusammen, die Einwohner müssen nun durch Wasserwagen versorgt werden. Notiz: Die Meldung bsd123 wurde mit den letzten drei Abschnitten und dem 4. Abschnitt nach dem Lead ergänzt.

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