Hitzewelle: Gefahr für Fische im Bodensee spitzt sich zu

Die Hitze führt zu einem Sauerstoffmangel im Bodensee, der für die Fische gefährlich werden könnte.
Die Hitze führt zu einem Sauerstoffmangel im Bodensee, der für die Fische gefährlich werden könnte. ©Paulitsch/dpa
Die derzeitige Hitzewelle macht nicht nur Mensch und Natur zu schaffen, sondern könnte für die Fische im Bodensee zur Gefahr werden.
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Die anhaltende Trockenheit sorgt derzeit für einen niedrigen Wasserpegel und einem extremen Algenwachstum. Das führt besonders in flacheren Zonen zu einem Sauerstoffmangel im See, der Auswirkungen auf die Fischpopulationen haben könnte. Sollte das Wetter auch in den nächsten Tage heiß bleiben, droht im Bodensee ein massenhaftes Fischsterben, wie die “Schwäbische Zeitung” berichtet. Im Hitzesommer 2003 seien 70.000 Fische verendet.

Wassertemperatur von bis zu 27 Grad

Bereits jetzt gebe es aufgrund des Sauerstoffmangels einige tote Fische im Bodensee. Sollte der Wetterbericht nicht bald Regen ankündigen, könnte die Lage in eine Katastrophe kippen, so die “SZ”. In manchen Bereichen wurde bereits eine Wassertemperatur von 27 Grad gemessen. Zu viel für die heimischen Fische.

Bodensee-Fischer hätten beobachtet, dass sich die Fische zunehmend in kältere Gebiete zurückziehen. In der Mitte und im Osten des Sees sei dies auch gut möglich. Im Westen habe der See jedoch keine große Wassertiefe. Deshalb sei die Lage für die Fische dort besonders ernst, berichtet die “SZ”.

Östliches Bodenseeufer

Am östlichen Bodenseeufer sei die Situation entspannter, da es am Mittwoch in Vorarlberg und Lindau starke Regenfälle gegeben hat. Die Niederschläge haben dem See gut getan, so die “SZ”. Dennoch müsse man die Lage weiterhin beobachten.

(Red.)

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