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Hitzewelle: Arlberg- und Außerfernbahn vorübergehend gesperrt

Im Bereich der Gleise hätten am Donnerstag Temperaturen von bis zu 80 Grad geherrscht.
Im Bereich der Gleise hätten am Donnerstag Temperaturen von bis zu 80 Grad geherrscht. ©Bilderbox/Symbolbild
Die große Hitze hat am Donnerstagnachmittag zu einer vorübergehenden Sperre der Arlberg- sowie Außerfernbahn geführt. Die Ursache waren "Gleisverwerfungen", also ein "Knick nach außen". In Vorarlberg kommt heute ein Tankwagen mit Kühlwasser für die Gleise zum Einsatz.

Die Arlbergbahn war am Donnerstag zwischen Landeck und Pians knapp vier Stunden gesperrt, die Außerfernbahn ist seit Freitagfrüh wieder offen.

Bis zu 80 Grad im Bereich der Gleise

Ein ÖBB- Mitarbeiter habe gegen 14.30 Uhr den Schaden an einem Gleisabschnitt zwischen Landeck und Pians gemeldet, erklärte Zumtobel. Das Gleis habe sich an der Stelle aufgrund der hohen Temperaturen ausgedehnt. Im Bereich der Gleise hätten am Donnerstag Temperaturen von bis zu 80 Grad geherrscht. Ein Gleisbehebungstrupp habe sich anschließend an die Reparatur gemacht. Gegen 18.15 Uhr habe die Strecke wieder freigegeben werden können, informierte der Sprecher. Zwischenzeitlich wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Landeck und St. Anton am Arlberg eingerichtet.

Tankwagen mit Kühlwasser auf Vorarlberger Seite

Auf der Außerfernbahn kam es zwischen Lermoos und Reutte zu einem Gleis-Schaden. Die Strecke blieb noch bis Freitagfrüh gesperrt, da die Zug-Frequenz dort am Donnerstagabend ohnehin gering sei. Auf Vorarlberger Seite soll laut Zumtobel am Freitag zudem ein Tankwaggon mit Wasser zum Einsatz kommen, um die Gleisanlagen zu kühlen.

(APA)

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