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Hinweise für Chemiewaffeneinsatz in Syrien

Verteidungsminister Hagel beschuldigt Damaskus
Verteidungsminister Hagel beschuldigt Damaskus
Die USA und Großbritannien haben Informationen, dass Chemiewaffen in Syrien zum Einsatz gekommen sind. US-Verteidigungsminister Hagel sagte am Donnerstag, man halte es für wahrscheinlich, dass die syrische Führung Chemiewaffen in geringen Mengen benutzt. Die USA haben den Einsatz solcher Waffen immer wieder als "rote Linie" bezeichnet, nach deren Überschreiten ein Militäreinsatz möglich würde.


Das Weiße Haus habe mehrere Mitglieder des US-Kongresses schriftlich darüber informiert, dass die Geheimdienste “mit unterschiedlichem Grad der Zuverlässigkeit” vom Einsatz von Chemiewaffen “in geringem Maße” ausgingen, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Caitlin Hayden, in Washington.

Hagel hatte noch wenige Stunden zuvor Zweifel geäußert, ob sich israelische Geheimdienstangaben über einen Einsatz von Chemiewaffen durch die Truppen von Syriens Präsident Assad beweisen lassen werden. “Verdacht ist eine Sache, Beweise sind etwas anderes”, sagte Hagel in Kairo. Der israelische Militärgeheimdienst hatte am Dienstag mit Angaben für Aufsehen gesorgt, die syrischen Regierungstruppen hätten in den vergangenen Monaten wiederholt Chemiewaffen, vermutlich Sarin-Gas, gegen die Rebellen eingesetzt.

Auch das britische Außenministerium teilte nun mit, es verfüge über Informationen, dass Chemiewaffen in Syrien zum Einsatz gekommen sind. Das Ministerium rief Syriens Präsident Assad zur Kooperation mit den internationalen Organisationen auf. “Wir verfügen über begrenzte, aber überzeugende Informationen aus verschiedenen Quellen, die zeigen, dass chemische Waffen in Syrien eingesetzt wurden, einschließlich Sarin. Das ist extrem besorgniserregend. Der Einsatz von Chemiewaffen ist ein Kriegsverbrechen”, erklärte ein Sprecher des britischen Außenministeriums.

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