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"Himmlische Lust und koscherer Sex"

Das Jüdische Museum zeigt einen Film von Helene Maimann.
Das Jüdische Museum zeigt einen Film von Helene Maimann. ©TF

Hohenems. Am Donnerstag den 6. Mai, zeigt das Jüdische Museum um 19.30 Uhr als Begleitfilm zur Ausstellung “Ganz rein!” den Streifen “Himmlische Lust und koscherer Sex. Was Sie schon immer über Liebe und Ehe bei den Juden wissen wollten”.

Helene Maimann porträtiert ein jüdisches Paar vor seiner Hochzeit und reflektiert die Beziehungen von jüdischer Tradition, Liebe und Sexualität.
Die Regisseurin begleitete für ihre ORF-Produktion aus dem Jahr 2008 das junge Paar Alexander und Angie während der letzten Wochen vor deren Hochzeit. Beide haben sich intensiv auf die Ehe vorbereitet. Vor zwei Jahren, im Oktober 2006, lernten sie einander in Tel Aviv kennen – und dort wird auch ihre Hochzeit nach traditionellem Ritual stattfinden, zusammen mit dem großen, über die ganze Welt verstreuten Familien- und Freundeskreis von Braut und Bräutigam.

Ebenso traf Helene Maimann den Vater von Alexander, den bekannten Sportmediziner und Internisten (und Präsidenten der Wiener Hakoah) Univ.-Prof. Dr. Paul Haber, und seine Frau Hanni bei ihren Reisevorbereitungen zur Hochzeit sowie die Psychotherapeutin Ruth Werdigier und Oberrabbiner Dr. Paul Chaim Eisenberg. Die Hochzeit selbst ist der spirituelle, hoch emotionale und farbenfreudige Höhepunkt eines Films, der die Widersprüche zwischen den Hoffnungen, Idealen und Lebensentwürfen der Protagonisten subtil deutlich werden lässt, manchmal auch nur zwischen den Zeilen.

Helene Maimann, geboren 1947 in Wien, ist Historikerin und Autorin, Ausstellungs- und Filmemacherin. Sie lebt in Wien und arbeitet regelmäßig für den ORF und andere Medien.

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