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Heute läuft Angelika ins Ziel

©VMH/Roland Paulitsch
Bregenz - Heute Vormittag laden Asfinag und Arge Pfändertunnel zur Durchschlagsfeier für die Weströhre.
Bilder von der Durchschlagsfeier
Bures: "Entlastung für Anrainer"
Der Pfänder und der Tunnel
Der Tunnel Gestern und Heute
Besichtigung der 2. Röhre
Bohrer ist fast am Ziel

Der Bohrgigant „Angelika“ (benannt nach seiner Patin Angelika Rein) wird dabei die letzten Kubikmeter Fels ausbrechen – und so den geladenen Festgästen demonstrieren, wie der Betrieb in den vergangenen Monaten aussah. Rund sechseinhalb Kilometer hat sich die 200 Meter lange Maschine seit September 2008 durchs Gestein „gefressen“. Seit Tagen wird nunmehr „im Freien“ gebohrt, denn der Bohrkopf muss im Weidach „nur“ noch die Sohle ausbrechen, da am Südportal schon vor fast 30 Jahren ein Stück Tunnel ausgebrochen worden war.

Grund zur Freude

Für Projektleiter Michael Höllriegl und sein Team ein Grund zur Freude, auch wenn der geplante Termin um gut zwei Monate überzogen wurde – geplant war eine elfmonatige Bohrzeit, inzwischen sind es 13 Monate. „Auf die Gesamtfertigstellung hat dies keinen Einfluss, bei einem derartigen Projekt muss immer mit solchen Verzögerungen kalkuliert werden“, meinte der sichtlich erleichterte Bauleiter beim „VN“-Lokalaugenschein. Viel wichtiger als die Zeit war da schon das genaue „Treffen“ des vorhandenen Tunnelstücks im Weidach. Wobei die Route des Baugiganten schon von vornherein genauestens festgelegt war: Nach rund sechseinhalb Kilometern Arbeit im Berg „fand“ der Bohrer sein Ziel zentimetergenau.

Letzte Tübbingringe

Heute werden die beiden letzten Tübbingringe eingebaut, am Wochenende bewegt sich der Bohrgigant ins Freie zur vorbereiteten „Montagegrube“. In dieser wird die gute „Angelika“ dann zerlegt, um ins Herstellerwerk von Herrenknecht zurücktransportiert zu werden. Dieser Schritt war für das „Monstrum“ keine Selbstverständlichkeit – auch eine Verschrottung stand schon zur Debatte. In den kommenden Monaten wird das Innenleben des nunmehr fertig gebohrten Tunnels mitsamt Querschlägen zum Bestand nun ausgebaut und für den Verkehr befestigt. Fertiggestellt soll die zweite Pfändertunnelröhre im Jahr 2012 sein. Die „VN“ haben anlässlich der Durchschlagsfeier das Archiv nach alten Fotos aus Zeiten des Baus der ersten Tunnelröhre durchforstet.

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