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Heute keine Aussage im Motassadeq-Prozess

Vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg ist am Mittwoch der Prozess gegen den mutmaßlichen Terrorhelfer Mounir El Motassadeq fortgesetzt worden. Ein mit Spannung erwarteter Zeuge verweigerte die Aussage.

Der in Auslieferungshaft sitzende Deutsch-Syrer Mamoun Darkazanli erklärte am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht, er werde keine Fragen beantworten.

Der 46-Jährige war nach Ansicht spanischer Ermittler ein Helfer von El-Kaida-Führer Osama bin Laden. Spanien hat daher seine Auslieferung beantragt. Darkazanli wurde am 15. Oktober in Hamburg verhaftet und hat Widerspruch gegen seine Auslieferung nach Spanien eingelegt.

Die spanische Justiz wirft Darkazanli vor, seit 1997 in Deutschland, Spanien und Großbritannien als Schlüsselfigur von Al Kaida das Terrornetzwerk logistisch und finanziell unterstützt zu haben. So soll er am Kauf eines Schiffes für Osama bin Laden beteiligt gewesen sein.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt bereits seit den 90-er Jahren wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Geldwäsche gegen den Deutsch-Syrer. Bislang gibt es aber keine Anklage.

Dem 30-jährigen Motassadeq wird Beihilfe zum Mord in mehr als 3.000 Fällen und die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er war 2003 vom Oberlandesgericht zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch auf und verwies den Fall nach Hamburg zurück.

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