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Hermann Maier erkundet den Bregenzerwald

Hermann Maier mit Toni Innauer auf Kanisfluh-Tour.
Hermann Maier mit Toni Innauer auf Kanisfluh-Tour. ©ORF/Dietmar Mathis
Am Dienstagabend um 20.15 Uhr ist Skilegende Hermann Maier bei einer "Universum"-Erkundungstour durch den Bregenzerwald zu sehen.
Hermann Maier im Bregenzerwald
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Wildnis und Kulturlandschaft, massive Gebirgsformationen, wilde Wasserfälle und romantische Täler - eine Landschaft von beeindruckender Schönheit: Im Bregenzerwald finden sich nicht nur eine Vielfalt an Pflanzen und Wildtieren, sondern auch Menschen, die dieses Naturparadies mit viel Feingefühl prägen und erhalten. Ganz im Westen Österreichs, in Vorarlberg, liegt eingegrenzt zwischen dem Rheintal, dem Arlberg und dem Großen Walsertal der Bregenzerwald. Er ist am Dienstag, 24. August 2021, um 20.15 Uhr in ORF 2 Schauplatz für eine weitere "Universum"-Erkundungstour von Skilegende Hermann Maier. Der Film entstand als Koproduktion von ORF und Interspot Film, mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und dem Land Vorarlberg.

Hermann Maier und Toni Innauer. (Bild: ORF/Mathis)

Bei seiner Erkundungstour besucht Hermann Maier etwa den Biolandwirt Oswald Fink, der heute noch die traditionelle Drei-Stufen-Landwirtschaft im Bregenzerwald betreibt. Er hilft beim Mähen mit der Sense auf den extrem steilen Hängen am Widderstein. Alfred Maier, der ökologisch ambitionierte Obmann des lokalen Fischereivereins und die Biologin Sylvia Lutz erklären Hermann Maier die Besonderheiten und die Bedürfnisse des Schönenbaches. Das Bachufer muss aufgeforstet werden, damit Fische und Krebse dort überleben können. Dass das Handwerk des Rodelbauens selbst in einer globalisierten Welt noch Bedeutung hat, zeigen die Gebrüder Johler. Forstwirt Johannes Fink wiederum gewährt Hermann Maier einen interessanten Einblick in die "sanfte Waldwirtschaft", die mitunter ein sehr anstrengendes Unterfangen sein kann.

Mit Toni Innauer auf die Kanisfluh

Als Höhepunkt seiner Entdeckungsreise wandert Maier gemeinsam mit Skisprung-Olympiasieger Toni Innauer, der als "Wälder" die Region wie kaum ein anderer kennt, auf den Gipfel des beeindruckenden Bergmassivs: die Kanisfluh. Diese Wanderung ermöglicht den Wintersportlegenden Maier und Innauer zahlreiche Ausblicke auf eine imposante Bergwelt, die Mensch und Tier zu jeder Jahreszeit vor neue Herausforderungen stellt.

Der Wald: Ein "Sehnsuchtsort"

Für Regisseurin Andrea Albrecht war es eine besondere Freude, sich mit dem Bregenzerwald näher auseinanderzusetzen und auf die Schönheiten dieser Region aufmerksam zu machen, erklärt sie: "In 45 Minuten kann natürlich nur ein kleiner Ausschnitt dieses Tier- und Naturparadieses gezeigt werden, der dennoch die Zuschauerinnen und Zuschauer inspirieren soll, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Als ich vor zwei Jahren mit meiner Recherche begann, fiel der Begriff 'Sehnsuchtsort'. Inzwischen weiß ich, was damit gemeint ist. Der Bregenzerwald ist eine ganz besondere, einzigartige Region." Besonders die Begegnung mit den Menschen dort war für die Regisseurin eine bereichernde Erfahrung: "Innovation, Kreativität und Eigenverantwortung werden von den 'Wäldern' auf beeindruckende Weise gelebt und spiegeln sich in der Natur und in der Landschaft wider. Mein Blick auf das Wesentliche wurde geschärft. Faszinierend und inspirierend - ein Sehnsuchtsort."

Maier von Bregenzerwald überrascht

Hermann Maier hat der Bregenzerwald wirklich überrascht: "Bei den ‚Dreharbeiten durfte ich diese wunderschöne Region in ihrer ganzen Vielfalt erleben. Von der schroffen, alpinen Wildnis in Warth über die markante Kanisfluh mit Blick bis zum Bodensee, das malerische Schönebachtal bis hinaus nach Alberschwende - erstaunlich, wie sich die Landschaft verändert und was die Natur da alles zu bieten hat. Abgesehen davon haben mich natürlich wie immer die vielen Begegnungen fasziniert, mit Menschen, die ihren Tätigkeiten mit unglaublicher Leidenschaft und funkelnden Augen nachgehen."

Einmal ein Wälder, immer ein Wälder

Toni Innauer: "Der Bregenzerwald hat mich geprägt - sprachlich und von der Mentalität. Und nach wie vor, obwohl ich seit 45 Jahren Tiroler bin, fühl ich mich als Bregenzerwälder. Das hängt zusammen mit der Sprache, die ganz tiefe Gefühle in mir auslöst, der Landschaft, die eine ganz besondere ist, und logischerweise mit den Kindheitserinnerungen, die ich an den Bregenzerwald hab. Als Kind, bei meiner Familie zu Hause, bin ich ja mit dem Ausblick über den ganzen Bregenzerwald aufgewachsen."

(Red.)

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