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Herbstzeit ist Mostzeit!

Höchst - Was gibt es Schöneres, als an einem Herbstabend heiße Maroni mit einem Glas frischen Most zu genießen. Elmar Küng aus Höchst gewährte uns einen Einblick in die hohe Kunst der Mosterzeugung.

Mit seinem Stapler lädt Küng die Früchte in den Waschtrog seiner Mostmaschine. Ein Knopfdruck erledigt den Rest. Die Äpfel werden gehäckselt, die riesige Walze presst aus der Maische den wohlriechenden Saft heraus. Dieser fließt in einen Plastikbehälter und wird nach einer Ruhephase, in der sich die Schwebestoffe setzen, abgefüllt.

Auch beim Mosten ist die Zeit nicht stehen geblieben und so läuft die Produktion heute fast ganz automatisch. „Ich habe seit fünf Jahren eine Bandpresse“, erklärt Küng. „Da geht das Mosten am schnellsten, ich brauche im Gegensatz zur Packpresse praktisch kein Personal mehr.“

Im Gegensatz zu früher hat sich auch die Zusammensetzung des Mostes gewandelt. Wurden früher mehrheitlich Birnen mit Äpfeln gemischt, überwiegen heute die Äpfel. Auch wenn die Nachfrage nach Most in den letzten Jahren immer mehr zurückgegangen ist, so ist Küng doch mit viel Engagement und Freude bei der Arbeit, denn, so Küng weiter, ist der frische Most nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch sehr gesund.

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