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Herbstausflug in die Wachau

Die Gruppe in der Wachau
Die Gruppe in der Wachau ©Verein

Verband der Südtiroler, Bezirksstelle Bregenz

Mit der Wachau verbindet man Tradition, den sagenhaften Weinreichtum auf insgesamt 1400 Hektar Land, Millionen von Marillenblüten im April, Gemütlichkeit, beschauliche und malerische Landschaften, zauberhafte Orte, zünftige Heurige und historische Sehenswürdigkeiten. Die Wachau gehört auch zu den UNESCO-Weltkulturerbe-Regionen und hier kann man auch am Jakobsweg unterwegs sein. Für Wanderer gibt es sagenhafte Wanderziele und die Radfahrer haben bis in den späten Herbst Hochsaison.

Unser Ziel war Emmersdorf an der schönen blauen Donau und der Ort liegt am Eingang zur Wachau. Hier fanden wir die verwunschene Pankrati-Burg, die viertausend Jahre alt sein soll und die historische Magdalenenkapelle. Im Landhotel Pichler bezogen wir Quartier und von dort aus hatten wir einen wunderschönen Panoramablick auf die Donau und das gegenüberliegende Stift Melk.
Am selben Abend noch fanden wir uns im Haferkast’n Heurigen ein um zusammen einen lustigen, musikalischen Abend bei Wachauer Wein und vielen guten Schmankerln zu genießen.

Wir besuchten am nächsten Tag die Stadt Melk, wo uns während einer Stadtführung alles Sehenswerte gezeigt wurde und danach Spitz und auch das historische Örtchen Dürnstein. Sehenswert hier die Kirche des Hl. Quirinus sowie die Ruine Dürnstein. Rundum Nostalgie in alten Kellergewölben und nette Gemeinsamkeit in Dorfcafes und Heurigen.

Zum Weinfest in Retz haben wir uns am Sonntag nach einem guten Frühstück auf den Weg gemacht. Retz liegt bereits im Weinviertel im Bezirk Hollabrunn mit der Windmühle als Wahrzeichen und ist eine Stadtgemeinde mit etwas über 1400 Einwohnern. Die prächtigen Barock- und Biedermeierbauten im venezianischen Baustil sind sehr schön. In der Stadt befinden sich mehrstöckige Kelleranlagen Wir waren hier zu einer Führung durch den größten historischen Weinkeller Österreichs eingeladen. Das Kellerlabyrinth erstreckt sich auf über 20 km unter dem Stadtkern und ist länger als das oberirdische Straßennetz der Stadt. Der Höhepunkt war der Umzug der Vereine und Gäste am Nachmittag und die Vorführungen der Volkstanzgruppen aus Retz und Salzburg. Nachahmenswert: Aus dem Dorfbrunnen rann für alle gratis zum Abholen Wein statt Wasser aus der Leitung, jeweils 300 Liter Rotwein und Weißwein.

Es waren wieder ein paar schöne Tage, wir genossen den Wein, das gute Essen, die schönen Ausblicke und vor allem unsere Gemeinsamkeit in fröhlicher Runde.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Mitreisenden des Südtiroler Vereins für ihre gute Laune und ihre Disziplin, Anni Ramoser für die perfekte Organisation, unserm Obmann Gottfried Verdorfer sowie Anni Pfeifer, Marianne und Margit für die Begleitung, Unterhaltung und Betreuung und unserem Buschauffeur Patrick für die angenehme Fahrt.

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