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Heras übernimmt Goldtrikot

Der spanische Radprofi Roberto Heras hat den Ruhetag bei der Spanien-Rundfahrt anscheinend am Besten genutzt und am Donnerstag die 12. Etappe mit Bergankunft in Calar Alto souverän für sich entschieden.

Der Vorjahressieger vom Team Liberty Seguros löste damit auch seinen früheren US-Postal-Teamkollegen Floyd Landis, der mit über drei Minuten Rückstand ins Ziel kam, als Führenden in der Gesamtwertung der Vuelta ab und gilt nun als Topfavorit auf den Gesamtsieg.

Heras attackierte sieben Kilometer vor dem Ziel beim astronomischen Observatorium von Calar Alto nach einer langen Soloflucht des Lokalmatadors Francisco Jose Lara (Almeria) und ließ sich den Sieg in eindrucksvoller Manier nicht mehr nehmen. Der 30-Jährige, ehemalige Edelhelfer von Lance Armstrong, verwies seine spanischen Landsmänner Santiago Perez (34 Sekunden zurück) und Francisco Mancebo (53 Sekunden) deutlich auf die Plätze.

Die Hausherren, insbesondere das Heras-Team Liberty Seguros, dominierten in der Schlussphase die Königsetappe über 145 Kilometer und drei schwere Berge. Als bester Nicht-Spanier klassierte sich der Italiener Stefano Garzelli mit über zwei Minuten Rückstand als Achter. In der Gesamt-Einzelwertung führt Heras, der sich auch in der Bergwertung an die Spitze setzte, nun 35 Sekunden vor seinem Landsmann Mancebo.

Der Österreicher Peter Luttenberger, der neuerlich für seinen CSC-Kapitän Carlos Sastre, der auf der schwierigen 12. Vuelta-Etappe Zehnter wurde, wichtige Helfer-Arbeit leistete, kam gemeinsam mit dem so genannten „Autobus” mit 31:51 Minuten Rückstand als 103. ins Ziel. In der Gesamt-Einzelwertung rangiert der Steirer, der die Spanien-Rundfahrt als spezielle Vorbereitung auf die Straßen-WM Anfang Oktober in Verona nützt, damit bereits 1:02:45 Stunden hinter dem neuen Leader Roberto Heras auf Platz 77.

Gesamtwertung: 1. Heras 44:50:50 Stunden – 2. Mancebo + 35 Sekunden – 3. Valverde + 49 – 4. Nozal + 1:12 Minuten – 5. Landis + 2:19 – 6. Manuel Beltran (ESP) + 2:40

Link zum Thema:
Vuelta 2004

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