Heras kletterte an die Spitze

Vorjahressieger Roberto Heras ist am Donnerstag in eindrucksvoller Manier in das Goldene Trikot des Spitzenreiters der Spanien-Radrundfahrt geklettert. Gerrit Glomser war bei der ersten Bergankunft bester Österreicher.

Der dreifache Vuelta-Gewinner (2000, 2003, 2004) aus Spanien gewann die erste von sechs Bergankünften in der Skistation bei Valdelinares vor dem Prolog-Sieger Denis Mentschow und setzte sich sechs Sekunden vor dem Rabobank-Fahrer an die Spitze des Klassements. Das Heras-Team Liberty Seguros forcierte auf dem neun Kilometer langen Schlussanstieg das Tempo, dem immer mehr Topfahrer Tribut zollen mussten. Am Ende konnte nur noch Mentschow Heras folgen, ehe der Spanier den Russen auf dem letzten Kilometer um 13 Sekunden distanzierte. Der bisherige Führende Bradley McGee klassierte sich auf dem 217 Kilometer langen sechsten Teilstück mit Start in Cuenca nicht im Spitzenfeld.

Sein österreichischer Francaise-des-Jeux-Teamkollege Bernard Eisel sah das Ziel in Valdelinares erst gar nicht. Nach rund 123 Kilometern stieg der 24-jährige Steirer, zwei Tage zuvor Etappen-Sechster, vom Rad, beendete die Rundfahrt um sich konzentriert auf die Straßen-Weltmeisterschaft am 25. September in Madrid vorzubereiten.

Gute Chancen hat Heras auch auf einen Titel-Hattrick bei der Vuelta. Anders als bei seinen Siegen in den vergangenen Jahren machte der ehemalige Edel-Domestik von Lance Armstrong schon auf der ersten schweren Bergetappe ernst. Der 31-Jährige distanzierte die weiteren Mitfavoriten, darunter seine Landsleute Carlos Sastre und Francisco Mancebo, um über 40 Sekunden. Floyd Landis – immerhin Neunter der Tour de France – gab auf. Als bester Österreicher klassierte sich der Salzburger Gerrit Glomser mit 4:53 Minuten Rückstand auf Heras auf Rang 51.

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Vuelta 2005
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