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Heli-Absturz und Lawinenabgang: Bundesheer probt den Ernstfall

Gaschurn im "Ausnahmezustand": Das Bundesheer probte den Einsatz nach einem Helikopterabsturz und Lawinenabgang.
Gaschurn im "Ausnahmezustand": Das Bundesheer probte den Einsatz nach einem Helikopterabsturz und Lawinenabgang. ©VOL.at/Hartinger
Gaschurn  - Hubschrauberabsturz und Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten: Ein Einsatzszenario, das Schlimmes befürchten lässt, glücklicherweise am Donnerstag allerdings nur im Rahmen einer groß angelegten Übung in Gaschurn.
Impressionen von der Bundesheer-Übung
Interview mit dem Einsatzleiter
Bilder der Übung

Jedes Jahr übt das österreichische Bundesheer am Rande der Luftsicherungsoperation Dädalus gemeinsam mit zivilen Einsatzkräften Notfallszenarien in Vorarlberg, so auch am Donnerstag Vormittag in Gaschurn. Ein speziell für Unglücke mit Hubschraubern und Flugzeugen ausgebildetes Team, das sogenannte Emergency Response Team Air – kurz ERTA genannt – ist für die Dauer der Luftsicherungsoperation in Vorarlberg stationiert. Bei einem Absturz eines zivilen oder militärischen Fluggerätes ist es die Aufgabe der ERTA raschest möglich vor Ort zu sein. Die Aufgaben an einer möglichen Absturzstelle sind klar geregelt: Gefährliche Stoffe und Munition sichern, mit zivilen Einsatzkräften und Bundesheerangehörigen Verletzte bergen sowie die Rettungsaktion koordinieren.

Unglücks-Szenario: Hubschrauberabsturz löst Lawine aus

Dieses Jahr hatte sich die Übungsleitung ein besonderes Szenario ausgedacht. Nachdem ein Hubschrauber des Bundesheeres im Gemeindegebiet von Gaschurn abgestürzt war, hatte sich eine Lawine gelöst und mehrere Personen verschüttet. Bereits kurz nach der Alarmierung trafen die Spezialisten der ERTA mit Blackhawk-Hubschraubern am Unglücksort ein. Gemeinsam mit der Bergrettung Gaschurn und dem Roten Kreuz aus St. Gallenkirch versorgten die Soldaten die Verletzten und begannen umgehend mit der Suche nach Verschütteten.

Oberst Greussing: „Übungen sind wichtig“

Übungsleiter Oberst Werner Greussing zeigte sich nach der Übung im Gespräch mit VOL.at zufrieden: „Übungen dieser Art sind wichtig, um im Ernstfall rasch reagieren zu können, vor allem auch weil bei einem solchen Absturz immer Komplikationen auftreten können.“ Die Soldaten der ERTA-Einheit, darunter ausgebildete Feuerwehrleute, müssen im Ernstfall die Absturzstelle sichern, damit es zu keiner Gefährdung der Zivilbevölkerung kommt. Zeitgleich trifft im Ernstfall auch ein Hubschrauber mit Notarzt am Einsatzort ein um die Erstversorgung der Verletzten zu sichern. Anschließend stoßen zivile Hilfsmannschaften dazu um die Rettungsaktion zu unterstützen. An der diesjährigen Übung waren fünf Hubschrauber des Bundesheeres und rund 150 Einsatzkräfte beteiligt. Nach rund einer Stunde hatten die Einsatzkräfte die Verletzten versorgt und auch alle Verschütteten gefunden. Der Abtransport der Verletzten erfolgte dann mittels Hubschrauber und einem Fahrzeug des Roten Kreuzes.

(VOL.at/Pascal Pletsch)

Eindrücke von der Übung

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Interview mit dem Einsatzleiter 

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