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Helfer entpuppte sich als Sex-Täter

Prozess am Wiener Straflandesgericht: 51-jähriger Wiener soll 20-jährige Asylwerberin vergewaltigt haben - Opfer erhielt Drohanrufe aus dem Gefängnis.

In einer prekären Situation befand sich eine junge Ukrainerin, die im Vorjahr nach Wien gekommen war. Als Asylwerberin hatte sie weder Arbeit noch Wohnung. Über eine Bekannte lernte sie einen 51-jährigen Mann kennen, der ihr Hilfe anbot. Tatsächlich verschaffte er ihr eine Bleibe. Was sie allerdings nicht wusste: Er behielt sich einen Zweitschlüssel, und als sie am 20. Oktober schlafen ging, stand der Mann plötzlich an ihrem Bett und vergewaltigte sie. Alles nicht wahr, konterte er am Donnerstag im Straflandesgericht, die 20-Jährige wolle sich nur an ihm „rächen“.

Nachbarin bestätigt Anschuldigung

Die Nachbarin der jungen Frau bestätigte allerdings, dass der 51-Jährige diese schon länger bedrängt habe: „Er hat sie angerufen und immer wieder ’Ich liebe dich! Ich liebe dich!’ gesagt. Sie war ganz verzweifelt. Sie hat gewusst, dass er noch einen Schlüssel hat. Sie hat sich nicht mehr waschen getraut, weil sie Angst hatte, dass er da plötzlich rein kommt.“

„Was soll ich mit ihm? Er könnte mein Vater sein!“, jammerte die 20-Jährige. Und doch war sie dankbar, nicht in einem Heim leben und ihr Zimmer mit anderen teilen zu müssen. Daher blieb sie in der Wohnung in Wien-Hernals.

Drohanrufe aus dem “Häfn”

Bis zu dem Abend, an dem er ihr den Mund zuhielt, sie aufforderte, leise zu sein, sie niederschlug, als sie sich wehren wollte. Für die Frau war das Martyrium nicht beendet, als der 51-Jährige zwei Tage später festgenommen wurde: Am 2. November meldete sich der Mann plötzlich telefonisch und drohte ihr mit dem Umbringen, wenn sie nicht sofort ihre Anzeige zurückziehe. Offenbar ist es nach wie vor keine all zu große Schwierigkeit, sich in einer Justizanstalt ein Handy zu beschaffen.

Die 20-Jährige wolle ihm eins auswischen, weil er sie für die intime Beziehung nicht bezahlt habe, die er schon länger mit ihr unterhielt, behauptete der Angeklagte. Die Verhandlung wurde zur Ladung einer weitere Zeugin vertagt.

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