Heizöl derzeit billiger als im Vorjahr

Schwarzach - Die Heizölpreise sind günstiger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im September 2006 mussten für rund 2000 Liter Heizöl Extraleicht 71,50 Euro pro 100 Liter inkl. Mehrwertsteuer hingeblättert werden.

Heuer sind es derzeit 69,00 Euro für 100 Liter inkl. Mehrwertsteuer. Der Interessenverband für Ölheizungen IWO Österreich rät den Konsumenten, jetzt mit den lokalen Händlern in Kontakt zu treten und einen guten Preis auszuhandeln.

Wie Egon Reiner und Martin Fuchs von der Wärmeenergie Vorarlberg (WEV) gegenüber den „VN“ ausführen, war die Nachfrage nach Heizöl in Vorarlberg heuer wesentlich geringer als im Vorjahr. Das wird auf den milden Winter 2006/2007 zurückgeführt, der zu einer Verbrauchsreduktion von 30 bis 40 Prozent geführt hat. Laut Egon Reiner sind Prognosen über den weiteren Verlauf des Heizölpreises wegen der vielen Einflussfaktoren, wie die politische Lage in den Exportländern oder Unwetter, schwer möglich. Ein Kälteeinbruch gegen Ende des Jahres könnte die Nachfrage wieder steigern.

Erfahrungsgemäß steigen zwar die Preise für Heizöl und Diesel im Herbst. Es hat aber auch schon den Fall gegeben, dass der Preis für Heizöl im November günstiger war als im Spätsommer. Den Konsumenten rät Reiner jedenfalls, nicht darauf zu spekulieren, dass wegen des vergangenen milden Winters der Rest im Tank reicht. Man sollte mindestens so viel auffüllen, um über den Winter zu kommen. Denn bei einer längeren Kälteperiode könnte dieses Spekulieren mit dem Wetter allerdings teuer werden, weil dann plötzlich viele zum gleichen Zeitpunkt Heizöl kaufen wollen. Dadurch würden die Preise unnötig in die Höhe getrieben.

Laut Reiner ist es gerade bei Heizungen wichtig, auf die Vollkosten zu schauen und nicht nur auf den Preis pro Brennstoff-Einheit. Wer beispielsweise seine Ölheizung auf ein neues, modernes Öl-Brennwertgerät umstellt, kann bis zu 40 Prozent Heizöl einsparen. Diese Technik sorgt also dafür, dass ein Haushalt, der bisher 3000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht hat, nur noch 1800 Liter benötigt. Das ist beim alten Preisniveau eine Einsparung von 800 Euro.

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