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Heiteres Theater-„Menü“ mit zwölf Gängen

Szene aus Fidel Schurigs Theater-„Menü“.
Szene aus Fidel Schurigs Theater-„Menü“. ©Emir T. Uysal
Fidel Schurigs Theaterwerkstatt zeigt im TAS die erfreuliche Jahresbilanz.
Fidel Schurigs Theaterwerkstatt

FELDKIRCH. (sch) Wieder einmal konnten sich zahlreiche Freunde von Fidel Schurigs renommierter Theaterwerkstatt der Musikschule Feldkirch über eine beachtenswerte Jahresbilanz von fünf „Schülern“ mit ihrem frisch erworbenen Können auf den Brettern des Theaters am Saumarkt erfreuen. Die jungen Damen und Herren, die heuer ihr erstes Studienjahr in der Theaterwerkstatt beenden, haben von Oktober bis Juni 40 Abende bei Regisseur Fidel Schurig und seiner Assistentin Hedwig Scherrer erfolgreich besucht, um ein Programm zu präsentieren, das schon beachtliche Bühnenpräsenz bzw. – sicherheit zeigt. Nach einigen Ausfällen von Kollegen während des Jahres spielten aktuell Aaron Aschbacher, Martin Dobler, Marion Hartmann, Ophélie Masson aus Frankreich und Raphael Rothmund ein Dutzend Sketche unter dem Motto „Menü der Heiterkeit. Vergnügtes und Heiteres“. Die jugendlichen Eleven wohnen in der Region. Die fünf Theaterbegeisterten bestachen durch Textsicherheit, natürliche Spielfreude und vor allem große Flexibilität im dauernden Rollenwechsel für die zwölf kurzen Nummern. Die Texte waren „Eigenbau“ des Ensembles mit kleineren Anleihen bei prominenten Meistern des Humors. Am Klavier führte die versierte Pianistin vom Landeskonservatorium, Akiko Shiochi, vergnügt von Gang zu Gang des heiteren „Menüs“.

Ein paar Schmankerln

Unterhaltsam war der ganze Abend; ein paar Highlights aus Fidels „Küche“ sollen aber Neugier auf den Rest der Menükarte wecken. „Präzise Verständigung“: Zwei Damen fehlen die Worte (Hartmann, Masson); „Der Einbrecher“: ein TV-Gerät als Angstquelle (Masson, Rothmund); „Im Kaufmannsladen“: die berühme Flasche Pommes (Dobler, Rothmund); „Zimmerbestellung“: Ophélie als köstlich doofes Fräulein an der Rezeption und Aaron als genervter Hotelgast… Trotz herrlichem Sommerabend draußen – diesen begabten Theaternachwuchs soll man nicht versäumen!
Letzte Aufführung am 4. Juli, 19.30 Uhr; TAS.

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