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Heiraten an einem besonderen Datum steht hoch im Kurs

Cornelia Wintersteiger und Lucas Grabher werden mit Töchterchen Maila ihren großen Tag an einem besonderen Datum feiern.
Cornelia Wintersteiger und Lucas Grabher werden mit Töchterchen Maila ihren großen Tag an einem besonderen Datum feiern. ©edithhaemmerle
Für den 7. 7. 17 waren die Trauungen im Standesamt bereits letztes Jahr ausgebucht.
Heiraten an einem besonderen Datum

Dornbirn (EH) Es soll ein besonderer Tag im Leben sein, wenn sich zwei Menschen das Jawort geben. Wer sich für diesen Tag noch ein markantes Datum wünscht, muss für das Aufgebot früh dran sein. Dass heuer das Zahlenspiel gerade auf einen Freitag fällt, war für viele Paare ein Anreiz. „Somit ist es ein begehrtes Datum mitten im Sommer“, erwähnt Irene Bitschnau. Als erfahrene Standesbeamtin, sie verstärkt das Team im Rathaus bereits seit elf Jahren, kennt sie inzwischen den Trend an einer Schnapszahl heiraten zu wollen. Jedes Jahr biete sich eine Gelegenheit dazu, „nur fällt sie nicht immer so günstig wie heuer“, ergänzt die Dornbirnerin lachend. Zehn Brautpaaren konnte der Wunsch auf eine Eheschließung am 7. 7. im Dornbirner Standesamt erfüllt werden. Dafür wurde auch eine Ausnahme gemacht. Die Trauungen werden nicht wie üblich im Stundentakt, sondern alle Dreiviertelstunden vorgenommen. „Wenn wir den Wunsch zu einem besonderen Datum erfüllen können, machen wir das gerne“, meint die Standesbeamtin, die kommenden Freitag zusammen mit ihren Kollegen Edith Riezler und Reinhard Weiß im Dienst stehen wird. „In so ein begehrtes Zahlenspiel schwingt aber auch ein gewisser Nachteil hinein. Gerade weil der Termin so früh reserviert werden muss, wird er manchmal noch kurzfristig abgesagt“, wissen die Standesbeamten aus Erfahrung.

Vor 13 Jahren kennengelernt

Für das begehrte Datum haben Nicole Lingg und Bernd Moosbrugger aus Dornbirn gerade noch den letzten Termin am Vormittag bekommen. „Eigentlich wollten wir am Nachmittag heiraten, aber diese Termine waren schon vergeben“, sagt die 33-jährige angehende Braut, die mit der Reservierung Anfang November vergangenen Jahres doch etwas spät dran war. So wird sich das Paar am kommenden Freitag bei der Trauung um 11.15 Uhr das Jawort geben. Nicole und Bernd kennen sich schon lange. Vor 13 Jahren haben sich ihre Wege gekreuzt. Beide sind Musiker. Sie spielen bei der Band „Woidplash“. Vielleicht war es anfänglich gerade ihre gemeinsame Vorliebe zur Musik, die den Funken überspringen ließ. Am 1. Juli vor sechs Jahren sind sie zusammengezogen. „Wir wollten deshalb auch im Juli heiraten. So bekam das Zahlenspiel den Zuschlag“, erwähnt das Paar den Zusammenhang. Im letzten Jahr haben sie ihre Verlobung gefeiert. „Ganz vertraut. Nur wir zwei“, schwärmt Nicole heute noch von der romantischen Feier. Nach sechs Jahren glücklicher Zweisamkeit machen sie es nun offiziell und besiegeln ihren Entschluss, den Weg gemeinsam zu gehen, auf dem Standesamt.

Standesamt und Kirche

Ein weiteres Paar unter den zehn, das an diesem Tag Hochzeit feiern wird, ist Cornelia Wintersteiger (29) und Lucas Grabher (30). Die beiden sind bereits seit sechs Jahren ein Paar. Über den Dornbirner Fanfarenzug, den Nicole damals verstärkte, haben sich die beiden im Fasching kennengelernt. Die Krönung ihres Glücks war die Ankunft von Töchterchen Maila vor zwei Jahren. Ein weiteres erfreuliches Ereignis war der Einzug in das neuerbaute Haus in Haselstauden Ende 2014. „Jetzt fehlt nur noch das offizielle Ja“, lachen die beiden und freuen sich schon sehr auf ihre Hochzeit am 7. 7. Zuerst auf dem Standesamt, danach in der Kirche. „Je näher der Tag kommt, umso öfter meldet sich zwischendurch die Nervosität“, gesteht Cornelia ein. Denn an diesem Tag wird sie im weißen Kleid mit ihrem Lucas zum Traualtar schreiten. Zur Abwicklung und Organisation, damit alles reibungslos abläuft, steckt viel Herzblut dahinter. Für ihre Hochzeitsmesse haben sie die kleine Kapelle auf dem Bödele gewählt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird ihnen Diakon Hugo Fitz das Sakrament der Ehe spenden. „Es soll ja ein unvergessliches Ereignis werden – für uns zwei und für unsere kleine Maila“, können die angehenden Brautleute ihre Vorfreude auf ihren schönsten Tag nicht verbergen. Und nun ist es ja bald soweit.

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