AA

Heimliche Eroberer in der inatura

Bis November 2012 läuft die neue Sonderausstellung „Heimliche Eroberer“.
Bis November 2012 läuft die neue Sonderausstellung „Heimliche Eroberer“. ©Laurence Feider
Neue  Sonderausstellung zu Klima und Migration von Tier und Pflanzenarten wurde eröffnet.   Dornbirn.
neue inatura Sonderausstellung

erausstellung zu Klima und Migration von Tier und Pflanzenarten wurde eröffnet.

 

Dornbirn. Der Fasan ein heimlicher Eroberer und gut integrierter Asiate? Stimmt,  „unser“  Jagdfasan stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wurde vermutlich zu Jagdzwecken ausgewildert. Schon die alten Griechen brachten ihn nach Europa. Über die Römer kam er nach Gallien, auf die Iberische Halbinsel, nach England und schließlich auch zu uns. Ähnlich wie dem Fasan, ging es auch dem Wildkaninchen, der spanischen Wegschnecke, dem Kartoffelkäfer und dem Waschbär. Auch sie sind „Tiere mit Migrationshintergrund“. Migrationsbewegungen sind seit jeher Bestandteil und Kennzeichen des Lebens. Wesentlicher Motor für die Wanderungsbewegungen in der Geschichte der Lebewesen sind veränderte klimatische Bedingungen. Ein Themenschwerpunkt innerhalb der laufenden Ausstellung „Klimazeiten – Wenn die Erde Fieber hat“ widmet sich seit 30. März diesen neu zugezogenen Tier- und Pflanzenarten, den sogenannten „Neobiota“.

 

Neue Mitmachstationen

 

Neun interaktive Stationen laden zum Kennenlernen der Asylsuchenden aus der Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Integrationsbemühungen ein. Dabei können ihre genauen Reiserouten, die Gründe für ihr Auswandern, ihr zufälliges oder bewußtes Einschleppen, ihre Verbreitung hierzulande und die eventuell dadurch verursachten Probleme genau erforscht werden. „Bei der von Beat Grabherr und seinem Team der Museumspädagogik zusammengestellten Sonderausstellung gibt es in den verschiedenen „Zauberkisterln“ viel zu entdecken. Neben dem Unterhaltungswert schauen wir als naturwissenschaftliches Kompetenzzentrum aber auch tiefer in die Wissenschaft und Forschung“, meinte Ruth Swoboda, wissenschaftliche Direktorin der inatura bei der Eröffnung.

 

Als erste durften sich Drittklässler der VS Edlach auf die Spuren der heimlichen Eroberer machen und die neuen, in Kooperation mit der FH Dornbirn konzipierten, Mitmach-Stationen testen.

 

„Heimliche Eroberer“

neue inatura Sonderausstellung bis November 2012

im Rahmen der Ausstellung „Klimazeiten – Wenn die Erde Fieber hat“

 

inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn

Jahngasse 9, 6850 Dornbirn

geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr

www.inatura.at

 

VN-Umfrage: Wie gefällt dir die neue inatura Sonderausstellung?

 

Johanna Höfle, 8 Jahre.

Mir gefällt die neue Ausstellung gut, vor allem weil es so viel zum Ausprobieren gibt. Man erfährt viel über die Tiere die bei uns leben und von wo sie ursprünglich herkommen. Ich komme gerne in die inatura, meistens kommen wir mit der Schule.

 

Daniel Lunardon, 9 Jahre.

Die  neue Sonderausstellung ist cool, das Thema finde ich spannend und interessant. Ich habe viel Neues über Pflanzen und Tiere erfahren. Ich hätte zum Beispiel gedacht, alle Tiere die bei uns aufwachsen, haben auch immer schon hier gelebt.

 

Maximilian Juen, 9 Jahre.

Ich komme gerne in die inatura, meistens sind wir mit der Schule hier. Mit den Pfadfindern kommen wir auch öfters in den inatura-Park. Die neue Ausstellung gefällt mir, ich habe gelernt, dass zum Beispiel Fasan und Waschbär Einwanderer sind.

 

Esma Aydogdu, 9 Jahre.

In der neuen Sonderausstellung gibt es total viel zum Staunen und zum Entdecken. Die Mitmach-Stationen sind spannend und man erfährt wirklich alles über die Tiere bei uns. Ich habe viel Neues gelernt über Spinnen, Fasane, Schwäne, wilde Katzen u.v.m.

 

Selina Götze, 9 Jahre.

Mir hat es super gefallen. Am meisten Spaß hatte ich bei der Station an der man Sachen hin und her schicken kann. Viel erfahren kann man auch dort wo man per Knopfdruck auf der Weltkarte sieht, von wo die Tiere kommen die bei uns leben.  

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Dornbirn
  • Heimliche Eroberer in der inatura
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen