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Heimische Bauwirtschaft zieht positive Bilanz

Schwarzach - Die Vorarlberger Bauwirtschaft zieht für das erste Halbjahr 2008 eine positive Bilanz und hat damit den Trend der vergangenen drei Jahre fortgesetzt.

2007 war der baugewerbliche Umsatz um 3,5 Prozent auf 5.352.007 Millionen Euro gestiegen. „Die Auftragslage war bisher durchaus zufrieden stellend für die heimischen Betriebe,“ stellt Innungsmeister Franz Drexel fest. Steigende Rohstoffpreise und der Wohnbau geben jedoch Grund zur Sorge.

Die Vorarlberger Bauunternehmen spüren bereits erste Zeichen einer Trendwende. Es ist davon auszugehen, dass sich der Wohnbau mittelfristig rückentwickeln wird. Einerseits passt sich der Wohnbau den aktuellen Marktverhältnissen an, andererseits treiben die steigenden Zinsen, die Grundstückspreisentwicklung sowie gesetzliche Vorgaben in den Bereichen Ökologie, Barrierefreiheit usw. die Preise in besorgniserregende Höhen,“ beurteilt Wohnbausprecher Karl Grabher die Situation. Besorgte Bauträger aber auch ein spürbares Nachlassen der Baubewilligungsverfahren in den Kommunen sind ein deutliches Indiz für die aufziehenden Gewitterwolken am Baukonjunkturhimmel. Die ausführende Bauwirtschaft gilt als Konjunkturbarometer. Ein Nachlassen der Bautätigkeit wird somit mit einer zeitlichen Verzögerung auch auf alle nachgelagerten Sparten negative Auswirkungen haben.

Auch im öffentlichen Hoch- und Tiefbau fordern die angespannten Preise ihren Tribut. Hier sieht Drexel den primären Grund für die schwierige Preisgestaltung in den steigenden Rohstoffpreisen: „Auf den Rohstoffmarkt können wir keinen Einfluss nehmen. Nicht nur deshalb brauchen wir faire Partner, die diese anfallenden, jedoch nicht kalkulierbaren Kosten zu tragen bereit sind und diese daher bei der Angebotslegung flexibel gestaltet werden können.“ In diesem Zusammenhang spricht Drexel lobend über die öffentliche Hand, die bereits Verständnis zeigt und nach konkreten Lösungsmöglichkeiten sucht. „Dieses Verständnis würden wir auch von privaten und halbprivaten Auftraggebern sehr begrüßen,“ so Drexel.

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