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Heißes Pflaster Busbahnhof

Anrainer berichten von Ruhestörungen, Schlägereien und von mehreren Blaulichteinsätzen im Laufe einer Woche. Bus- und Bahnpassagiere haben Angst vor gewaltbereiten Jugendlichen.

„Meine Töchter steigen nicht mehr am Bahnhof in den Bus ein, sondern an einer anderen Haltestelle, weil sie sich schlicht und einfach fürchten“, sorgt sich ein Vater um die Sicherheit seiner Kinder.

Grund genug für die Dornbirner Freiheitlichen, den verantwortlichen Stadtpolitikern vorzuwerfen, den Kopf in den Sand stecken und Sicherheitsprobleme einfach zu ignorieren. Um das Problem in den Griff zu bekommen, fordert FP-Stadtvertreter Walter Schönbeck einen ständig besetzten Polizeiposten am Bahnhof. Der Blaue vermutet außerdem, die Polizei dürfe mit den entsprechenden Einsatzzahlen nicht herausrücken, um die Stadt nicht ins schlechte Licht zu rücken.

„Kein Maulkorb“

Diesen Vorwurf lässt Stadtoberhaupt Wolfgang Rümmele nicht gelten: „Bei uns gibt es keinen Maulkorberlass.“ Über die Zahl der Amtshandlungen durch die Stadtpolizei ist der Bürgermeister nach eigener Aussage stets bestens informiert, da er täglich die Berichte auf dem Tisch hat. „Natürlich gibt es am Bahnhof Raufhändel. Allerdings ist mir im Sommer kein einziger schwerwiegender Fall bekannt geworden.“ Eine Stellungnahme des Kommandanten der Stadtpolizei, Hubert Winder, konnte nicht eingeholt werden, da er sich im Urlaub befindet. Er lässt aber ausrichten, die Situation habe sich nicht verschärft.

Dass es Handlungsbedarf gibt, beweist die Anweisung des Bürgermeisters an die Stadtpolizei, täglich mehrmals Kontrollen durchzuführen. Am Bahnhof unterwegs seien aber nicht nur Uniformierte, sondern auch Beamte im Zivil. Die Einrichtung einer Wachstube ist für Rümmele vielleicht dann ein Thema, wenn der Bahnhofumbau fertiggestellt ist. Das ist im Sommer 2007 der Fall.

Demnächst sollen am Busbahnhof wieder Kameras installiert werden, die wegen des Umbaues demontiert wurden. Die Polizei hat dann die Möglichkeit, das Geschehen auf den Platz jederzeit live mitzuverfolgen.

Experten vor Ort

Neben der Exekutive sind seit zwei Jahren auch andere Experten im Einsatz: Jugendarbeiter, Streetworker oder Mitarbeiter der Drogenberatung „Ex und hopp“ sowie der städtischen Sozialabteilung machen beim Projekt „Bahnhofumfeld“ mit. Offenbar läuft die Initiative so gut, dass sie weitergeführt wird. Die Stadt stellt allein für dieses Jahr 21.000 Euro zur Verfügung.

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