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Heeresaffäre: Auch Schein-Erschießungen

Im Zuge der im Dezember 2003 abgehaltenen Übung in der Vorarlberger Walgau-Kaserne in Bludesch sind auch Schein-Erschießungen angedeutet worden. Das bestätigte Militärkommandant Gottfried Schröckenfuchs.

Schröckenfuchs betonte aber auch, dass dies der „Bundesheer-Beschwerdekommission bekannt ist“.

Die Info-Illustrierte „News“ zitiert in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe einen betroffenen Soldaten mit den Worten: „Es ist noch viel mehr passiert als Verhöre im Knien, Fesselungen und verbundene Augen. Es wurden sogar Exekutionen durch aufgesetzte Schein-Pistolenschüsse vorgetäuscht.“ Gegenüber der APA unterstrich Schröckenfuchs, dass es sich „um die bekannte Übung“ gehandelt habe.

Bei besagter Übung, die als Vorbereitung für einen Kosovo-Einsatz diente, wurden Rekruten von als Terroristen verkleideten Ausbildnern überwältigt und auf Pinzgauern in Kniestellung mit verbundenen Augen und der Pistole am Hinterkopf in die Galina-Kaserne nach Nenzing gebracht. Dass es zu Schein-Erschießungen gekommen sein soll, relativierte der Vorarlberger Militärkommandant. „Sie wurden nicht direkt durchgeführt, sondern nur angedeutet“, so Schröckenfuchs.

Der im Verteidigungsministerium für das Disziplinar- und Beschwerdewesen zuständige Brigadier Harald Leopold sagte auf Anfrage der APA zu dem Fall, es werde allen Vorwürfen lückenlos nachgegangen.

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