Hdgö widmet sich im neuen Jahr Minderheiten und der Pummerin

Nicht alle hdgö-Ausstellungen finden sich im Museum am Heldenplatz
Nicht alle hdgö-Ausstellungen finden sich im Museum am Heldenplatz ©APA/GEORG HOCHMUTH
Das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) wartet im kommenden Jahr für Besucherinnen und Besucher am Heldenplatz wie auch online mit so mancher neuen Ausstellung auf. Ab Oktober wird etwa die Wanderausstellung "Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich" gezeigt. Im Februar legt das Museum einen Online-Schwerpunkt auf den "Black History Month". Ebenfalls im Web findet sich ab 10. April eine Ausstellung zur Kirchenglocke Pummerin und dem Stephansdom.

"Wir setzen in unseren Angeboten bewusst auf thematische Breite und hohe Aktualität. Damit wollen wir möglichst viele Menschen ansprechen und zur aktiven Auseinandersetzung mit österreichischer Geschichte einladen", wurde hdgö-Direktorin Monika Sommer in einer Aussendung zitiert. Umgesetzt werden soll dieses Vorhaben mittels der 2022 weiterlaufenden Hauptausstellung "Neue Zeiten: Österreich seit 1918" und der noch bis 9. Oktober am Alma Rosé Plateau zu sehenden Ausstellung "Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum".

Letztere wird mit 26. Oktober durch die Wanderausstellung "Was wir fordern! Minderheitenbewegungen in Österreich" abgelöst. Im Mittelpunkt dieser stehen die Geschichte und zentrale Forderungen unterschiedlicher Minderheiten in Österreich. Die Ausstellung soll sichtbar machen, welche Anstrengungen, welche Ausdauer und welche Allianzen notwendig waren, um gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte einzutreten.

Im Februar legt das hdgö einen Online-Schwerpunkt auf den "Black History Month", der ausgehend von den USA in vielen Ländern gefeiert wird. Das Museum nimmt ihn zum Anlass, um die Schwarze österreichische Geschichte etwa mittels Lexikon-Artikeln, Objekten aus Ausstellungen und Video-Interviews näher zu beleuchten.

Die berühmte Glocke Pummerin und deren Heimat, der Stephansdom, stehen als Symbole österreichischer Identität ab 10. April im Zentrum einer Web-Ausstellung. Wie wurde der Stephansdom zu dem, was er heute ist? Was sagt die Zentralität eines religiösen Symbols über das Selbstverständnis einer säkularen Republik aus? Diesen Fragen soll mit der Ausstellung 70 Jahre nach der Wiederinbetriebnahme der Pummerin nachgegangen werden, kündigte das Museum an.

Im November rund um den Jahrestag der Pogromnacht 1938 ist eine Aktionswoche gegen Antisemitismus mit täglichen Workshops, Führungen und Diskussionen geplant. Einen Themenschwerpunkt zum Holocaust-Gedenktag gibt es bereits am 27. Jänner samt freiem Eintritt. Ebenfalls gratis ins hdgö gelangt man am Internationalen Frauentag (8. März), dem Tag der Befreiung (8. Mai), dem Tag des Denkmals (25. September), am Nationalfeiertag (26. Oktober) und am Tag der Menschenrechte (10. Dezember).

(APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Kultur
  • Hdgö widmet sich im neuen Jahr Minderheiten und der Pummerin
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen