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Höchst setzt Anregungen im Eiltempo um

Höchst - Claudias fröhliches Lachen erhellt förmlich den grauen Morgen - endlich ist die Gehsteigkante beim Höchster Postamt für sie kein Problem mehr, die Gehsteigkante wird abgeschrägt.

Endlich ist die Gehsteigkante beim Höchster Postamt für sie kein Problem mehr, nachdem die Gemeinde eine Anregung im „VN“-Bürgerforum umgehend umsetzte und die Kanten abschrägte.

Froh über Anregung

Mit Claudia, die seit ihrer Geburt auf den Rollstuhl angewiesen ist, freuten sich bei einem „VN“-Lokalaugenschein auch deren Vater Fritz sowie Bürgermeister Werner Schneider.

„Eigentlich“, so Schneider, „hätte uns dieses Hindernis, das nicht nur für die Rollstuhlfahrerin, sondern auch für Mütter mit Kinderwagen ein unnötiges Problem darstellt, selbst auffallen müssen. So haben wir einem aufmerksamen Teilnehmer des „VN“-Bürgerforums für diese Anregung, über die wir sehr froh sind und die wir natürlich umgehend umsetzten, zu danken. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die sich rasch beseitigen oder lösen lassen – hier leistet das Bürgerforum eine sehr wichtige Hilfe.“

Aufmerksamkeit

Den „Fall“ ins Rollen gebracht hat die Aufmerksamkeit von Helmut Stump: „Ich bin Grenzgänger und fahre täglich mehrmals bei der Fußgängerampel beim Postamt Höchst vorbei. Bereits zum dritten Mal fiel mir eine junge Rollstuhlfahrerin auf, die vorne an ihrem Rollstuhl relativ kleine Räder hat. Sie schaffte es nur mit Mühe oder unter Mithilfe von Passanten, den Absatz vom Fahrradstreifen zum Gehsteig zu bewältigen. Diese Situation ist erstens für die Rollstuhlfahrerin nicht angenehm und zweitens ist es gefährlich, da sie bei bereits grüner Ampel nach wie vor versucht ihr Ziel zu erreichen und dabei noch auf der Fahrbahn steht“, so der Fußacher im Bürgerforum.

Die Gemeinde reagierte und handelte prompt, schon am nächsten Arbeitstag war die Kante abgeschrägt und bot dem Rollstuhl ein problemloses Passieren.

Planen schon den nächsten Schritt

„VN“-Lokalaugenschein auch auf der Gehsteigbaustelle in Höchst: „Die Burschen arbeiten wie Profis“, meint Bürgermeister Werner Schneider anerkennend, denn der Gehsteig an der L 19 zwischen dem „Paradies“ und der Bushaltestelle ist provisorisch fertig gestellt und die Bauhofmitarbeiter Alfi Barth, Wilfried Sinz und Walter Brunner sind bereits damit beschäftigt, auch noch die Beleuchtung zu installieren. Diese rasche Lösung war möglich, „weil unsere Mitarbeiter im Bauhof sehr flexibel sind und uns von Höchster Baufirmen für solche Aufgaben auch das entsprechende Gerät wie Bagger oder Walze zur Verfügung stellen.“

Kulante Grundbesitzer

Dass der Bau des Gehsteigs, der vor allem den Kindern, die zur Bushaltestelle gehen, viel Sicherheit bietet, umgehend möglich war, liegt natürlich auch an den Grundbesitzern Benno Wörz und Adlerwirt Peter Walser.

„Wir haben uns seitens der Gemeinde mit den beiden schon vor Jahren darauf verständigt, dass die Gemeinde im Zuge des Ausbaus der L 19 den für den Gehsteig benötigten Grund bekommt. Auf die Anregung im „VN“-Bürgerforum hin wurde der provisorische Gehsteigbau jetzt vorgezogen und die beiden Grundeigentümer waren damit sofort einverstanden“, so Schneider, der schon wieder einen Schritt weiter denkt: „Wir möchten möglichst rasch eine Verlängerung des Gehsteigs bis zur Kurve beim Tennisplatz. Damit wäre dann der Lückenschluss vollzogen, weil ab Tennisanlage ja abseits der L 19 ein eigener Weg in Richtung Gaißau führt. Seitens der Gemeinde werden sehr schnell Gespräche mit den Grundbesitzern geführt werden.“

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