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HC Hard: Linzer als Prüfstein

Nach dem 39:23-"Spaziergang" bei der Hallenpremiere gegen Schwaz erwarten die "roten Teufel" vom Bodensee am Dienstag den HC Linz, der im November nur ganz knapp mit 25:26 unterlegen war.

Schlag auf Schlag geht es diese Woche für die Mannen des HC Hard. Nach dem samstägigen 33: 30-Auswärtserfolg zum Meister-Play-off-Start der HLA bei West Wien empfangen die „roten Teufel“ bereits am Dienstag Abend (19.30, Teufelsarena) in der zweiten Runde den HC Linz, der sein Auftaktspiel daheim mit 26: 23 (13:14) gewinnen konnte und derzeit hinter Hard auf Platz vier liegt. Und am Freitag (20.15, Teufelsarena) bestreiten Huemer und Co. das Heimspiel im Viertelfinale des Challenge-Cups gegen Metaloplastika Sabac (SCG), das Rückspiel findet am 13. März in Sabac statt.

Kapitän Thomas Huemer gibt die Marschrichtung für das harte Wochenprogramm klar vor: „Bis Dienstag nach dem Spiel zählt für uns nur Linz, mit dem Europa-Cup beschäftigen wir uns danach.“ Der Nationaltormann erwartet „einen Pflichtsieg, aber es wird sicher ein schweres Spiel“. Überhaupt müsse man daheim alle Spiele gewinnen, „wenn wir unsere Ziele erreichen wollen“, erklärte Huemer selbstbewusst und fügte zwinkernd hinzu: „In der neuen Halle gibt es überhaupt nur mehr Siege.“ Er denke nicht, dass die Oberösterreicher in Bestform agieren, „aber wenn Humi (Torwartlegende Ewald Humenberger, Anm.) seinen Tag erwischt, ist es immer schwierig“. Das letzte Aufeinandertreffen entschied Hard im November daheim knapp mit 26:25 für sich, das Auswärtsspiel zu Beginn der Saison gewannen Medini und Co. 27:23.

Friede ein „bunter Vogel“

Die junge Cordas-Truppe präsentiere nach wie vor „Tempohandball, sie sind dabei aber auch sehr fehleranfällig und in der Deckung derzeit sicher nicht topp“. Eher nicht mit von der Partie wird Bernd Friede nach dem im Wien-Spiel (Jungspieler Zarko Pejovic (SCG) teilte laut Huemer “übermotiviert“ aus) erlittenen Schlag an die Schläfe sein: „Meine linke Gesichtshälfte ist geschwollen, das Auge zu und die Farben bunt“, beschreibt der ansonsten als „Frauenschwarm“ bekannte Nationalspieler sein derzeitiges Aussehen. Er hoffe aber „am Wochenende wieder dabei“ zu sein.

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