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Haustiere als Weihnachtsgeschenk

Weihnachten steht or der Tür- das heißt, die Bescherung ist nicht mehr weit. Bücher, CDs, Klamotten, Parfums... alles recht und gut. Aber ein Haustier unter dem Christbaum muss nicht unbedingt sein.
VOL Live hat sich darüber mit Tierärztin Dr. Planner unterhalten 

Es gibt zwei Zeiten im Jahr vor denen sich Tierheime fürchten: das ist die Urlaubs- und die Weihnachtszeit. Denn zu diesen Zeiten sind die Tierheime meistens maßlos überfüllt.

Was am Heiligen Abend unter dem Christbaum mit Samtpfoten hervorwackelt und bei vielen Kindern Begeisterung auslöst, ist nach einiger Zeit oft nicht mehr “cool” genug und zu anstrengend, vor allem wenn die Kinder sich nicht langfristig um die Pflege des Tieres kümmern wollen.

Weil man eine Katze, einen Hamster, einen Hund oder ein Meerschweinchen aber nicht einfach zu den “Sachen in der Ecke” stellen kann, die man nicht mehr mag, werden sie, wie man es eben mit “Weihnachtsgeschenken”, die nicht mehr gebraucht werden macht, wieder umgetauscht bzw. zurück gegeben.

Normalerweise raten Tierschutzverbände dazu, Kindern unter 10 Jahren kein Tier zu schenken. Experten argumentieren, dass diese Kinder oft noch zu unreif für Haustiere sind und sie oft eher für Spielzeug statt für Lebewesen halten. Das heißt: viele haben zwar Interesse an Hunden oder Katzen, wenn die Vierbeiner aber mal nicht so wollen wie ihre jungen Besitzer, verlieren diese bestenfalls die Lust und schlimmstenfalls die Nerven. Jungs und Mädls die schon im Teenie-Alter sind haben dagegen einen ganz anderen Draht zu Tieren.

Am besten kommt aber ein Gutschein an. Den kann man ganz einfach selbst machen oder beim Tierheim seiner Wahl beantragen. Dann können sich die Kinder das Tier selbst aussuchen. Außerdem freuen sich die zu Weihnachten ohnehin zu vollen Tierheime, wenn endlich mal ein Vierbeiner abgeholt statt angeliefert wird.

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