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Hauskrankenpflege – ein europaweit einzigartiges Modell

Bregenz - Die Hauskrankenpflege ist ein in Europa einzigartiges Modell und spielt im neuen "Betreuungsmodell Vorarlberg für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen" gemeinsam mit den Mobilen Hilfsdiensten eine Schlüsselrolle. Grafik  

Der Landesverband Hauskrankenpflege Vorarlberg erhält heuer 89.900 Euro aus dem von Land und Gemeinden finanzierten Sozialfonds.

“Ohne die bewährte Mitwirkung der Hauskrankenpflege wäre es undenkbar, dass – wie es in unserem Land der Fall ist – über 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut werden können”, erläutern Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Soziallandesrätin Greti Schmid die Bedeutung dieser Förderung.

Die über 100-jährige Tradition der Hauskrankenpflege in Vorarlberg wird durch die Leistungen der über 540 Vereinsfunktionärinnen und -funktionäre auf hohem Niveau schrittweise weiter ausgebaut. Die Hauskrankenpflegevereine zählen zusammen mehr als 57.000 Mitglieder. “Das zeigt, dass Eigenverantwortung und Ehrenamt von der Vorarlberger Bevölkerung mitgetragen und mitgelebt werden. Die Hauskrankenpflege ist eine landesweite Bürgerinitiative, die das soziale Antlitz unseres Landes spiegelt”, so LR Schmid.

Für die medizinisch-fachliche Pflege stehen über 260 Pflegefachkräfte im ambulanten Einsatz, viele davon in Teilzeitbeschäftigung, damit auch Wochenend-Dienste abgedeckt werden können. Im Jahr 2007 hat die Hauskrankenpflege 7.770 Menschen betreut, insgesamt wurden fast 287.000 Einsatzstunden geleistet.

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