Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Haus und „Innenleben“ stets im Griff haben

Von unterwegs aus die Heizung steuern oder die Waschmaschine starten, aus dem Urlaub die heimischen Jalousien herunterlassen oder die Lampen an- und ausschalten – dies sind nur einige Anwendungsbeispiele für sogenannte „Smarthome“-Systeme.
Mehr zum Thema

Smarthome gehört – wie die Digitalisierung – zu den heute wohl am meisten gebrauchten Worten all jener, die in sein wollen. Dabei ist das alles gar nicht so neu. Denn bereits in den 1970er-Jahren gab es die ersten kabelgebundenen Varianten vernetzter Haushalte, die zentral gesteuert und überwacht werden konnten. Richtigen Aufwind bekam die Hausautomation jedoch erst mit zwei technologischen Fortschritten: Das sind einerseits bidirektionale Funkstandards, wie WLAN und Bluetooth, die Haushalts- und Multimediageräte dazu befähigen, Informationen nicht nur zu empfangen, sondern auch zu senden. Kurz: Dinge können mit den Menschen und untereinander kommunizieren. Andererseits sind es Smartphone oder Tablet, die als „Fernbedienung“ des intelligenten Hauses in Aktion getreten sind. Mit der Verbreitung dieser Standards ist die Hausautomation nun ohne großen Aufwand für jeden realisierbar. Für die funkbasierte Vernetzung smarter Geräte und Gadgets setzte sich dann auch der Begriff Smarthome durch. Hintergrund ist, dass im Smarthome völlig unterschiedliche vernetzte Geräte untereinander kommunizieren, mit dem Ziel, Lebensqualität, Sicherheit und Komfort der Bewohner zu steigern. Lampen oder Thermostate reagieren dabei etwa auf die Messwerte von Sensoren wie Bewegungsmeldern. Unterhaltungselektronik wird sprachsteuerbar und die Heizung passt sich selbstständig den Außentemperaturen an.

Neue Fragen

Mit der neuen Technologie kommen neue Fragen auf: Was ist Smarthome eigentlich genau? Wie funktioniert es? Wo ist der Einsatz von Smart-
home-Produkten sinnvoll? Und vor allem: Wie kann Smarthome praktisch umsetzt werden? Als Smarthome wird ein Haushalt bezeichnet, in dem Haushalts- und Multimediageräte interagieren und zentral ferngesteuert werden können. Durch die Smarthome-Technologie werden einerseits Alltagsvorgänge automatisiert, andererseits können die Geräteeinstellungen, beispielsweise von Heizung, Licht und Lautsprechern, per Computer oder Smartphone schnell an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden – direkt zu Hause oder auch von unterwegs. Auch die endgerätlose Steuerung, etwa über Sprachbefehle oder Handzeichen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die neue Generation der Hausautomation wird immer interessanter.

Programme und Apps

Möglich wird die Fernsteuerung von Haushaltsgeräten, Haustechnik, Musik- und Multimediageräten durch eine Internetanbindung der Geräte beziehungsweise der vorgeschalteten Steckdosen und Zeitschaltuhren sowie durch entsprechende Steuerungsprogramme und Apps.

Energiesparpotenzial

Was für manchen nach unnötiger Technik-Spielerei klingen mag, hat jedoch auch ernsthafte Hintergründe: Das vernetzte, intelligente Haus kann dazu beitragen, Energie und Ressourcen zu sparen – in der heutigen Zeit ein nicht unerheblicher Vorteil, der sowohl der Umwelt als auch dem Börserl guttut. Außerdem erhoffen sich Entwickler neue Lösungen für die Wohnprobleme von alten Menschen und Menschen mit Behinderung. Aus diesem Grund kümmern sich nicht nur Hersteller um die Entwicklung neuer Funktionen, sondern auch renommierte Forschungsinstitute im In- und Ausland.

Mehr zum Thema

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus 4
  • Haus und „Innenleben“ stets im Griff haben
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.