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Hauptschule als Marke etablieren

Die Hauptschule soll quasi als Marke innerhalb der Bildungslandschaft positioniert werden, um zu verdeutlichen, dass dieser Schultyp alle Bildungswege offen lässt.

Dies ist das Ziel des neuen Hauptschulkonzeptes, das Schullandesrat Siegi Stemer und Wirtschaftskammerdirektor Peter Kircher heute, Donnerstag, in Wolfurt vorstellten.

52 Prozent der Vorarlberger Maturantinnen und Maturanten und 80 Prozent der Lehrlinge kommen aus der Hauptschule. Drei Viertel aller zehnjährigen Schülerinnen und Schüler besuchen im laufenden Schuljahr eine der 56 Hauptschulen im Ländle. Aber Studien zeigen, dass vielen Eltern das offene Bildungssystem mit der Hauptschule als Basis für alle möglichen Ausbildungswege genauso wenig bekannt ist wie die Tatsache, dass die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wirtschaft aus der Hauptschule kommen.

Landesrat Stemer: “Wir wollen die klischeehaften Vorstellungen, dass durch die Hauptschule Möglichkeiten zu höherer Qualifikation verbaut werden, ausräumen. Denn richtig ist vielmehr: Den Zehnjährigen, die in Vorarlberg eine Hauptschule besuchen, stehen alle Wege offen.”

Das Hauptschulkonzept wurde unter Federführung des Landesschulrates und der Wirtschaftskammer mit weiteren Partnern (Wirtschaftsabteilung des Landes, Arbeiterkammer, Industriellenvereinigung) erstellt. “Vorarlbergs Wirtschaft ist Nutznießer der hohen Qualität der Schule und der dualen Ausbildung. An den Schulen werden die Grundlagen für die Heranbildung qualifizierter Fachkräfte für unsere Betriebe gelegt”, so Wirtschaftskammerdirektor Peter Kircher.

Ein wichtiger Aspekt des Hauptschulkonzeptes steht unter dem Schlagwort “Basis Bildung”. Damit gemeint ist jener Grundstock an Wissen, den die Kinder bis zum Ende der Pflichtschule lernen sollten, sowie die Summe von Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz – also die Fähigkeit, das Leben “selbst in die Hand zu nehmen”. Diese Basis soll nicht nur den Schülern vermittelt werden, sondern auch in der Lehrerfortbildung verstärkt betont werden.

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