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Harder Bordellpläne bekommen Konturen

Heiß geht es derzeit an den Stammtischen besonders in Hard zu, denn die Pläne zum Bau eines Bordells bekommen deutliche Konturen.

Am Montag beriet der Gemeindevorstand über vorliegende Voranfragen und die Grundstimmung vor der Sitzung war „durchaus wohlwollend“ wie es Bürgermeister Hugo Rogginer im Gespräch mit den „VN“ vorsichtig umschrieb.

Entschieden wurde noch nichts, aber „wir möchten noch vor der Sommerpause zu einer Lösung kommen, wer von den Bewerbern zum Zug kommt“, so Rogginer, der hinzufügt, „dass dann natürlich über privatrechtliche Vereinbarungen jene Bedingungen der Gemeinde fixiert werden müssen, unter denen wir zustimmen können“.

Grundsätzlich seien „Angebote dabei, die diese Voraussetzungen durchaus erfüllen“.

Besser als Status Quo

Natürlich gehen die Meinungen über das delikate Projekt in der Marktgemeinde am See auseinander, aber die Gemeindeverantwortlichen sehen es nüchtern. Ein seriöser Betrieb, der die behördlichen Auflagen einhält, sei allemal noch besser als der momentane Zustand mit vielen illegalen Etablissements im Ländle, wie sie erst kürzlich wieder aufgeflogen seien.

Jahrelang war die L 202 von Fußach über Hard (Betonstraße) bis zur Bregenzer Rheinstraße ein schlimmer Straßenstrich, der Exekutive und Behörden auf Trab hielt. Dass sich die Szene von der Straße in illegale Bordelle verlagert hat, ist zwar optisch eine Verbesserung, löst das Problem samt Begleitkriminalität aber in keiner Weise.

Schwärzler: ja, aber

Diesen Aspekt hat auch Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler im Auge, wenn er sich nicht gegen ein Bordell ausspricht. Ein künftiger Betreiber habe sich an strenge Auflagen zu halten und werde stetig kontrolliert.

Sichergestellt werden müsse aber auf alle Fälle, dass ein derartiges Etablissement nicht gegen den Willen der Anrainer eingerichtet werde.

Und hier sieht die Gemeinde Hard eine echte Chance, denn zumindest einer der diskutierten Standorte erfüllt diese Voraussetzungen.

Es sei zwar nichts entschieden und es gebe auch einige andere mögliche Standorte, beispielsweise in leerstehenden Objekten, aber das Areal an der Dammstraße habe durchaus „Poleposition“, so Rogginer.

„Dort ist Gewerbegebiet gewidmet, es gibt in fast einem Kilometer Entfernung keine Wohngebiete, Lärmbelästigung wäre ebenfalls keine zu befürchten und der Grundeigentümer ist – so der Preis stimmt – durchaus verhandlungsbereit“, nennt Rogginer Pluspunkte.

Keine Absteige

Der Harder Gemeindechef legt auch Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem Etablissement keineswegs um eine billige Absteige handeln würde. Vielmehr ist an einen gastronomischen Betrieb mit der Möglichkeit eines zusätzlichen intimen Angebots gedacht.

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