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Hard setzt "Duftmarke"

Ein kampfbetontes Derby zwischen dem HC Hard und A1 Bregenz bescherte Huemer und Co. mit 29:28-(12:13) ein glückliches Ende. Damit lebt für die Harder die Chance auf das Erreichen des HLA-Halbfinales.

Dramatik bis zur letzten Sekunde bot das Ländle-Derby der siebten nachgetragenen Runde im HLAMeister-Play-off den 2200 in die „Teufelsarena“ gepilgerten Handball-Fans. Zur Ausgangslage: Hard musste gewinnen um bei der Vergabe der vier Halbfi nal-Plätze noch mitreden zu können, Bregenz hingegen wollte mit einem Sieg den Rückstand auf Leader Krems auf einen Punkt verkürzen – ein Unterfangen, das letztlich denkbar knapp scheitern sollte. Die „roten Teufel“ behielten mit 29:28-(12:13) die Oberhand, verbesserten sich auf Platz fünf. Bregenz „parkt“ derweil punktegleich mit Linz an der dritten Stelle.

Hard-Trainer Frank Bergemann musste zwei seiner vier Legionäre vorgeben: Stanislav Kulinchenko hatte sich erneut am Knie verletzt, vom Kroaten Dino Dragicevic war nichts zu sehen.

19 Tore von Weber und Friede

Das vom Niveau her nicht hochklassige Derby entwickelte sich zunächst zu einem offenen Schlagabtausch, die Hausherren wirkten gegenüber den letzten Auftritten entschlossener und vor allem in der Abwehr kompakter, im Angriff konnte aber oft nur wenig Druck ausgeübt werden. Die Bodenseestädter verfügten über die gefährlicheren Werfer, Darko Galic (schied verletzt aus), Roland Schlinger und Dagur Sigurdsson waren immer für ein „einfaches“ Tor gut.

In Halbzeit eins passierte wenig Dramatisches, die Gäste gingen nach 10:12 durch drei Tore in Serie mit einer 13:12-Führung in die Kabine. Knappe vier Minuten nach Wiederanpfiff sah es bei 17:13 ganz nach einem Bregenzer Sieg aus, frei nach dem Motto: Hier schwinden die Kräfte, dort wächst der Vorsprung. Doch die Bergemann-Sieben zeigte Moral, Robert Weber (11 Tore), Bernd Friede (8), Branko Medini als kluger Passgeber und der oft gescholtene Manfred Messner ragten aus einem wiedererstarken Kollektiv heraus.

Den Impuls zur Aufholjagd (40./16:20) hatte jedoch der für Huemer (erste Hälfte ausgezeichnet) gekommene Wolfi Filzwieser mit Traumparaden gegeben. Die Schlussminute bot dann Dramatik pur: Hard führte 28:27, Schlinger konterte neun Sekunden vor dem Ende, ehe ein umstrittener Siebenmeter nach Ablauf der Zeit die Entscheidung durch Friede brachte.

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