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„Happy Birthday“ liebe Umweltwoche

Insgesamt 90 Dornbirner Klassen hatten sich mit großen und kleinen Aktionen an der Umweltwoche beteiligt.
Insgesamt 90 Dornbirner Klassen hatten sich mit großen und kleinen Aktionen an der Umweltwoche beteiligt. ©Laurence Feider
Bei den Schulaktionstagen in der inatura stellten die Schüler ihre Umwelt-Projekte vor.
Schulaktionstage Umweltwoche 2018 inatura

Dornbirn. Mit einem Geburtstagsständchen für Initiatorin Ingrid Benedikt begannen und endeten heuer die Schulaktionstage im Rahmen der Umweltwoche in der inatura Dornbirn. Vor zehn Jahren organisierte sie das erste Mal in Dornbirn die WELTumWELTwoche, damals mit kunterbunten Veranstaltungen von verschiedensten Vereinen, Privatpersonen, Firmen, Schulklassen, städtischen Institutionen… „Nachdem diese Woche so ein großer Erfolg war, habe ich das Konzept dem Vorarlberger Umweltverband vorgestellt. Dieser hat damals beschlossen, das Konzept landesweit durchzuführen, seit dieser Zeit organisiere ich die Schulaktionstage in Dornbirn. Und nun feiern wir das 10-jährige Jubiläum“, erzählt Ingrid Benedikt. 

Kleine und große Projekte

Zur Jubiläumsausgabe haben die Kinder und Jugendlichen erneut eine enorme Kreativität in Sachen Umwelt- und Naturschutz an den Tag gelegt. 90 Klassen aus Volks- und Mittelschulen, der Allgemeinen Sonderschule, dem BGD und dem BORG/ BRG Schoren sowie der HTL haben einzelne Aktionen oder Ganzjahresprojekte durchgeführt. Nach dem Motto: „Kleine Schätze, große Schätze“ haben sich die Klassen mit den verschiedensten Themen auseinandergesetzt.

Kinder haben sich so zum Beispiel mit der Entwicklung der Frösche beschäftigt, Bärlauch bestimmt und gesammelt, haben in Wäldern vieles entdeckt, haben Tiere auf der Wiese gesucht und Nutztiere auf dem Bauernhof betreut. Damit es den (Wild-) Bienen gut geht, haben Schulklassen Insektenhotels gebaut und Bäume im Auer Ried gepflanzt. Viele Köstlichkeiten aus der Natur wurden von den Kindern und Jugendlichen zubereitet und genüsslich verspeist. Der Umgang mit Wasser hat die Schulklassen ebenso beschäftigt wie auch der Klimawandel und die Mobilität der Zukunft. Auch das Thema Upcycling wurde von mehreren Klassen aufgegriffen: So entstanden Schmuck und Untersetzer aus Kalenderblättern, Teelichter aus Kaffeekapseln und vieles mehr.

Originelle Beiträge

Ein Großteil der Projekte wurde bei den Schulaktionstagen vom 4. bis 8. Juni in der inatura von den Schülern vorgestellt. Viele Kinder hatten ihre selbst hergestellten Produkte mitgebracht und verteilten Energiekugeln, kleine Kuchen, Brötchen mit Waldmeistergelee, Löwenzahnhonig oder Kräutertopfen. „Ich bin total beeindruckt und auch berührt, wie die Schulklassen ihre Beiträge zur Umweltwoche präsentiert haben: frisch, witzig, originell, zum Teil kann man sagen, richtig professionell. Man hat gemerkt, wie sie sich mit den verschiedensten Themen intensiv beschäftigt haben, ganz gleich ob es um einen Schulgarten ging, das Lernen in der Natur, den Klimawandel oder ganz konkrete Projekte, wie z.B. eine Schulfirma zur Organisation der eigenen Schuljause, ein Trinkwasserkleinkraftwerk oder Wärmeenergieverlust in Gebäuden“, resümiert Ingrid Benedikt.

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