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Handy-Diebstähle nehmen zu

Handys sind begehrte Beute. Das mussten am Donnerstag die Mitarbeiter des Fotogeschäfts Hartlauer in Bregenz erfahren. Unbekannte Täter stahlen mehrere Mobiltelefone aus einer nicht abgeschlossenen Glasvitrine.

“Der Schaden beträgt ca. 2300 Euro”, so ein Gendarmeriebeamter vom Posten Bregenz. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren, die zur Zeit noch ausgewertet werden. Auch Privatpersonen werden oft zu Opfern der Handy-Diebe. Alle 20 Minuten wird in Österreich ein Handy gestohlen, Tendenz stark steigend. Die Chancen, das gestohlene Teil zurückzubekommen, sind allerdings schlecht. Nur eines von zwanzig taucht wieder auf. 2004 gab es österreichweit 28.974 Diebstähle von Mobiltelefonen, eine Steigerung von 9,8 Prozent. 609 davon wurden sogar mit körperlicher Gewalt geraubt.

Planung von Verbrechen

“Handys werden gerne gestohlen, weil sie sich recht einfach verkaufen lassen, zum Beispiel im Internet. Nicht selten werden die Geräte auch für Planung und Umsetzung anderer Verbrechen genutzt”, so Bernhard Noll vom Institut für technische Sicherheit.Die Aufklärungsquote ist allerdings gering: nur 4,9 Prozent der Fälle konnten laut dem BMI 2004 gelöst werden. “Dort wo viel Gedränge herrscht, können Handys ganz einfach aus Jacken oder Taschen gezogen werden. Deshalb sollte das Mobiltelefon möglichst körpernah und nicht in Außentaschen tragen”, rät Noll.

Das Täterprofil der Diebe: männlich und jung. Von den 1280 im Jahr 2003 des Handydiebstahls verdächtigen Personen waren etwa 30 Prozent zwischen 14 und 18 Jahren alt, wiederum 84 Prozent davon waren männliche Jugendliche. Bei 70 Prozent der Täter steht die kommerzielle Verwertung in Form von Weiterverkauf im Vordergrund. Die Gendarmerie rät, unbedingt die “IMEI”-Nummer parat zu haben. Sie steht auf der Rechnung, gestohlene Handys sind mit dieser Nummer identifizierbar.

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