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Handfester Streit in der Wirtschaftskammer Vorarlberg

(VN) Feldkirch -  WKV-Spartenobfrau Evelyn Böhler legt Funktionen nieder: "Rücktritt wurde von mir gefordert" – WKV-Präsident Rein: „Wir haben niemand gezwungen".

In der Wirtschaftskammer Vorarlberg gibt es einen handfesten Streit. Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft „Frau in der Wirtschaft“ (seit 2004) und zugleich Spartenobfrau Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (seit 2009), Evelyn Böhler aus Rankweil, wird mit Jahresende 2011 beide Funktionen niederlegen. „Das hat mir Frau Böhler in einem Schreiben mitgeteilt und jetzt wird die Nachfolgefrage in den zuständigen Gremien behandelt. Wir haben zum Glück genügend Personen, die dafür in Frage kommen“, so der Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Manfred Rein, zu den VN. Zuvor habe man „ein ordentliches Gespräch geführt, in dem es u. a. auch um die Aufgabenwahrnehmung gegangen ist“, aber man habe Evelyn Böhler nicht zum Rücktritt gezwungen. „Umso mehr bin ich verwundert über die Vorgangsweise von Frau Böhler, jetzt damit in die Öffentlichkeit zu gehen“, so Rein abschließend.

Böhler: „War völlig überrascht“

Evelyn Böhler sieht das im Gespräch mit den VN allerdings anders. In einem Gespräch mit Rein und Wirtschaftsbund-Direktor Walter Natter sei von den beiden ihr Rücktritt als Spartenobfrau mit Ende 2011 gefordert worden. Dabei sei ihr vorgeworfen worden, zu wenig präsent zu sein. „So etwas ist mir noch nie in meinem ganzen Leben passiert. Ich war völlig überrascht und wie vor den Kopf gestoßen. Daraufhin habe ich den Vorschlag gemacht, vorerst die Obfrau-Funktion von Frau in der Wirtschaft niederzulegen und die dadurch frei werdende Zeit bis Ende 2012 verstärkt in die Sparte Information einzubringen. Der Kompromiss wurde von den beiden aber abgelehnt“. Böhler bringt die Rücktrittsforderung mit den Wirtschaftskammerwahlen 2015 in Zusammenhang: „Vielleicht war ich den Herren politisch zu neutral. Bisher habe ich geglaubt, es geht um die Sache selbst. Ich weiß aber meine Unternehmerinnen hinter mir. Das beweisen viele Anrufe, E-Mails und persönliche Gespräche“.

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