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Handel ist für 2012 optimistisch

Burkhard Dünser, Messepark: „Wir sind positiv gestimmt und guter Dinge. Der Franken wird stark bleiben.“
Burkhard Dünser, Messepark: „Wir sind positiv gestimmt und guter Dinge. Der Franken wird stark bleiben.“ ©VOL.at/ Steurer
Schwarzach - Guter Start ins neue Jahr – Wesentliche Vorteile durch den ­hohen Frankenkurs.

Im Vorarlberger Handel herrscht eine positive Stimmung, was die Aussichten für das Jahr 2012 betrifft. Das ergab eine VN-Umfrage unter führenden Vertretern verschiedener Branchen des heimischen Handels.

Gerhard Ritter, Direktor der SPAR Vorarlberg, führt aus: „Der Lebensmittel-Einzelhandel ist in Vorarlberg traditionell sehr gut aufgestellt und blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Ich erwarte mir für den Lebensmittelhandel allgemein und für die SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkte im Speziellen eine weiterhin positive Entwicklung.“ Der hohe Kurs des Schweizer Frankens habe das Seine dazu beigetragen. Die Schweizer Kunden hätten laut Ritter die Vorteile eines Einkaufs im Ländle kennen- und vor allem auch schätzen gelernt. Die traditionellen Vorarlberger Lebensmittelhändler punkten demnach nicht nur mit günstigen Preisen, sondern besonders auch mit kompetentem, freundlichen Personal und hervorragenden Qualitätsprodukten. Dieser Aufschwung betreffe sowohl die Geschäfte in Grenznähe als auch in den Tourismusgebieten und wird nachhaltig wirken.

„Darüber hinaus stellen wir den Trend fest, dass sich der Außer-Haus-Verzehr teilweise von der klassischen Gastronomie ins Lebensmittelgeschäft verlagert hat. In vielen Märkten wird heute eine breite Palette an kalten und heißen Produkten zum Sofortverzehr und für die schnelle Küche zu Hause angeboten“, erklärt Ritter abschließend. Optimistisch für das nächste halbe Jahr ist auch Dr. Reinhard Lutz, Geschäftsführer von Rädler Baustoffe in Wolfurt. „Meine Kollegen vom Baustoffhandel und ich sind positiv gestimmt. Sanierungsförderungen und ähnliche Maßnahmen werden sich weiter positiv auswirken. Was etwas stockt, ist jedoch der Tiefbau.“

Höherer Umsatz in der Schweiz

Begünstigt durch den hohen Frankenkurs liefert der Vorarlberger Baustoffhandel auch verstärkt in die Schweiz, allerdings in sehr unterschiedlichem Umfang. Es gibt Vorarlberger Bauunternehmer, die in der Schweiz tätig sind und heimische Baustoffe mitbringen, ebenso wie Schweizer Kunden. Der Anteil von Vorarlberger Baustofflieferungen in die Schweiz umfasst derzeit fünf bis zehn Prozent des Umsatzes, früher hatte er bei zwei bis drei Prozent gelegen.

„Nicht übermütig werden“

„Grundsätzlich optimistisch“ sieht auch der Spartenobmann Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Gebhard Sagmeister, die Konjunkturaussichten für den Handel im laufenden Jahr. Allerdings werde es nicht leicht sein, die Steigerungsrate des Vorjahrs, die deutlich über drei Prozent betragen wird, zu erreichen. Er warnt jedoch davor, keinen Übermut aufkommen zu lassen, was die Flächenerweiterung betrifft. Denn die Kaufkraft werde nicht in dem Ausmaß steigen, wie die geplanten Erweiterungen, was zu einer sinkenden Produktivität führen müsste. Was die Branchen betrifft, laufen vor allem der Lebensmittelhandel, die Bereiche Einrichtung/Möbel, Textil sowie Uhren und Schmuck sehr gut.

„Positiv gestimmt und guter Dinge“ ist auch Messepark-Geschäftsführer Burkhard Dünser. „Der Jänner hat gut begonnen, der Franken wird stark bleiben, und für uns sind keine negativen Anzeichen erkennbar“, freut er sich. Und: „Allen Branchen geht es gut, besonders gut laufen die Bereiche Lebensmittel, Textil und Unterhaltungselektronik.“

Kennzahlen

Vorarlberger Handel 2011

» Betriebe: 2021
» Beschäftigte: 18.288
» Bis 4 Beschäftigte: 66 Prozent der Betriebe
» 5 bis 19 Beschäftigte: 26 Prozent der Betriebe
» 20 bis 49 Beschäftigte: 6 Prozent der Betriebe
» über 50 Beschäftigte: 2 Prozent der Betriebe.

(VN/ Enzelsberger)

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