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Halt der Gewalt in der Villa K.

Halt der Gewalt in der VillaK.
Halt der Gewalt in der VillaK.
Am 17.09.09 startete die Offene Jugendarbeit Bludenz - Villa K. mit den Workshops zum Projekt „Halt der Gewalt“.
Villa K. - Halt der Gewalt

In dem ersten Treffen, wollten wir nicht nur über das Thema Gewalt sprechen, sondern auch ergründen, wo die Ursachen dafür liegen. So wurden im ersten Informationsabend, mit dem Referenten Arno Dalpra vom IFS, verschiedenste Themen, wie z.B. Formen der Gewalt und deren Folgen; Zusammenhänge von Alkohol und Gewalt; Erweiterung meiner Handlungskompetenz, wenn ich gegen Gewalt etwas unternehmen möchte; Erstellung eines Gewaltkreislaufes und Auswegsmöglichkeiten gemeinsam mit den Jugendlichen diskutiert und erarbeitet.

Weiterhin fand vom 02. – 04.10.09 ein Aktionswochenende mit dem Künstler Matthias Bildstein statt. Verschiedenste Themen wie z.B. unsere und andere Kulturen, sowie deren Geschichte und Erziehung aber auch Mahatma Gandi sollte zum Diskutieren anregen und Verständnis schaffen. Die Schwerpunkte an diesem Wochenende waren Selbsterfahrungen in der Wahrnehmung und Körperarbeit zu sammeln, sowie Vertrauen, Verantwortung und Verlässlichkeit zu erfahren und diese auf künstlerische Art und Weise umzusetzen.

Die selbst gezimmerte Chrash Box – bot allen Jugendlichen die Möglichkeit, ihren Körper zu spüren, selbst zu erfahren was es bedeutet „ausgeliefert“ zu sein und Verantwortung für das eigene Handeln und das der Gruppe zu übernehmen.

Weitere Schritte in diesem Projekt wird unter anderem noch ein Abend mit Jugendrichter Dr. Othmar Kraft sein, der im Jugendhaus auf die rechtliche Situation bei Strafdelikten in Zusammenhang mit Gewalt aufmerksam macht. Als Abschluss des viermonatigen Projektes können die Jugendlichen in einem weiteren Workshop körperliche Grenzerfahrungen sammeln und ihren persönlichen Ausstieg aus der Gewaltspirale finden.

Statements der Jugendlichen:

Melanie:

Slogan: „Mahatma Gandhi hat den Menschen gezeigt, dass es auch ohne Gewalt geht!“ Positiv fand ich, wie offen die TeilnehmerInnen von der eigenen „Gewaltwelt“ erzählt haben und was für Ausstiegsmöglichkeiten und Handlungsmöglichkeiten jeder/e Einzelne hat.

Saskia:

Slogan: „Worte statt Schläge“

Ich habe sehr viel über das Thema Gewalt erfahren und ich könnte nicht zuschlagen. Den Gewaltkreislauf fand ich faszinierend.

Pasquale:

Slogan: „Ohne Gewalt funktioniert die Welt nicht“

Die Crashbox war der Hammer, da konnte man sich mal so richtig austoben. Allerdings bist du da drin voll ausgeliefert. Die Jugendlichen, die draußen stehen können mit dir machen was sie wollen.

Samuel:

Die Aktionen in der Natur haben mir gut gefallen. Cool, wie das Thema auf spielerische Art und Weise angegangen und umgesetzt wurde. Spannend bleibt die Frage, ob Gewalt nun ein Urinstinkt ist oder nicht.

 

Quelle: Michael Lienherr

Bludenz

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