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Hallensport: Jährlich 600 Verletzte in Vorarlberg

Schwarzach - Rund 14.400 Hallensportler verletzten sich im Jahr 2009 in Österreich so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. In Vorarlberg waren es 600. Vor allem Ballsportler (Fußball, Basketball, Hand- und Volleyball) sind betroffen.

Bei dieser Witterung ist Hallensport angesagt. Vor allem Hand-, Volley-, Basket- oder Fußballer halten sich fit. Nicht immer geht das Spiel unfallfrei zu Ende. „Rund 14.400 Hobbysportler verletzten sich in Österreich beim Spielen in der Halle so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten“, berichtet Martin Pfanner, Leiter der Landesstelle Vorarlberg im KfV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). In Vorarlberg waren es 600 Verletzte. 81 Prozent zogen sich ihre Blessuren bei den Ballsportarten Fußball, Handball, Volley- und Basketball zu, 19 Prozent bei den Rückschlagsportarten Tennis, Badminton und Squash.

Bei Ballsportarten ist die Hauptunfallart Zusammenstoß

Gerade beim Mannschaftssport kommt es zu Körperkontakt und Zweikämpfen. 42 Prozent der Unfälle bei Ballsportarten in der Halle passierten durch Zusammenstöße, 28 Prozent waren Stürze. Bei einem Viertel der Verletzten waren die Knie betroffen, bei 20 Prozent die Finger und bei 16 Prozent Fußknöchel. Bei diesen Ballsportarten kommt es vor allem zu Sehnen- und Muskelverletzungen als Konsequenz (40 %) und zu Knochenbrüchen (37 %). Die meisten dieser Sportarten, allen voran Fußball, werden häufiger von Männern ausgeübt. Das ist eine Erklärung dafür, dass 76 Prozent aller Verletzten männlich waren. 80 Prozent der verletzten Ballsportler waren unter 35 Jahren.

Überstrapaziert

Rückschlagsportarten Badminton, Squash und Tennis werden häufiger auch von nicht mehr ganz Jungen ausgeübt. Fast die Hälfte der Verletzten fällt in die Altersgruppe der 30- bis 50-jährigen. Mehr als die Hälfte der Unfälle (56 %) ist durch Überstrapazierung und 35 Prozent durch Stürze passiert. „Hallenböden müssen regelmäßig und sachgemäß gepflegt werden. Hallenschuhe sollten wirklich nur in der Halle getragen werden. Mit Straßenschuhen hereingebrachter Schmutz kann den Hallenboden beschädigen und ist damit ein Risikofaktor für Ausrutschen und Stolpern“, erläutert Pfanner. Häufigste Verletzungen sind Sehnen- und Muskelverletzungen (65 %) sowie Knochenbrüche (18 %). Betroffen sind vor allem Knie, Schulter und Fußgelenk.

Auch Profis brauchen Training

Diese Hallensportarten stellen hohe Anforderungen an die Beweglichkeit, Koordination und das Gleichgewicht. Rasche Positionswechsel sind für die Gelenke belastender als manche glauben. „Viele denken, sie beherrschen den Sport und brauchen kein professionelles Training. So werden falsche Techniken automatisiert, wodurch es zu Fehlbelastungen und Verletzungen kommen kann“, erklärt Pfanner. Weiters erhöhen Ermüdungserscheinungen, die aufgrund zu kurzer Regenerationszeiten entstehen, die Verletzungsgefahr.

Optimale Vorbereitung minimiert das Verletzungsrisiko

Sowohl für Mannschaftssportarten als auch für Rückschlagsportarten gilt auch in der Halle: Wer seinen Körper mit leichten Übungen aufwärmt, ist weniger anfällig für Fehltritte, unkoordinierte Bewegungshandlungen oder Überstrapazierung. „Generell sollte das Training an das individuelle Leistungsvermögen angepasst und abwechslungsreich gestaltet sein. Auch Bereiche wie Koordination, Gleichgewicht und Geschicklichkeit müssen trainiert werden. Optimale Vorbereitung minimiert das Verletzungsrisiko“, so Pfanner.

Richtige Ausrüstung, Technik und Fair Play schützen vor Verletzungen

Um verletzungsfrei durch die Hallensaison zu kommen, empfiehlt das KfV:

·        Hallenschuhe verwenden
·        Technik mit Profis trainieren
·        Ruhepausen einlegen
·        Fair play, vor allem bei Sportarten mit Gegnerkontakt

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