Halle der Landwirtschaft: Vier Standorte im Gespräch

(VN) Dornbirn - Die Entscheidung über die neue Halle der Landwirtschaft könnte schon bald fallen.

Große Veranstaltungen der Landwirtschaftskammer, von der Viehversteigerung bis zur Viehausstellung, finden seit vielen Jahren auf dem Dornbirner Schoren-Areal statt. Versteigerungshalle und Stallungen entsprechen allerdings längst nicht mehr den Anforderungen. Es fehlt auch an Abstellplätzen für Viehtransporter.

Für Kammerpräsident Josef Moosbrugger ist es deshalb höchste Zeit, etwas Neues zu schaffen. Billig wird der Bau einer neuen Mehrzweckhalle samt Stallungen und entsprechendem Parkplatzangebot nicht werden. Die Rede ist von mindestens sieben Millionen Euro. Über die Finanzierung wird derzeit noch verhandelt. Fest steht, dass die Kammer den Brocken nicht allein schlucken kann.

Die neue Halle der Landwirtschaft soll aber nicht nur für Versteigerungen gebaut werden, sondern ein Ort großer Veranstaltungen werden, die nicht ausschließlich mit der Landwirtschaft zu tun haben müssen. So könnten Ausstellungen verschiedener Art ebenso stattfinden wie große Reitturniere. „Mit der Vermarktung der Halle soll auch Geld in die Kasse kommen“, wünscht sich Moosbrugger eine möglichst breite Nutzung.

Standorte geprüft

VierStandorte stehen derzeit zur Diskussion. Auf der Wunschliste weit oben steht eine Fläche östlich des Messegeländes. Sollte dort gebaut werden, würde sich eine enge Zusammenarbeit mit der Messe anbieten, da die Halle während der Messezeiten als Ausstellungsfläche dienen könnte. Ein Problem sind die Parkplätze, da die bestehenden Abstellflächen wohl nicht ausreichen. Neue Parkplätze in der benachbarten Landesgrünzone kommen für Moosbrugger nicht in Frage.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Hallenbau in der Nachbarschaft des bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums in Hohenems. Der Ausbau des Schorenareals wird auch geprüft, dürfte aber eher nicht in Frage kommen. Außerdem gehört ein großer Teil der Fläche der Stadt Dornbirn. Ernsthaft ins Auge gefasst wird auch ein Standort im Dornbirner Ried, genauer gesagt an der Senderstraße. „Es gibt Gespräche mit dem Besitzer des Reithofes Kutzer“, lässt Moosbrugger durchblicken, dass ihm eine Halle im Grünen nicht unsympathisch wäre. Das Grundstück ist als Sport- und Reitanlage gewidmet.

Derzeit findet im Land eine Variantenprüfung statt. Und die scheint schon weit fortgeschritten zu sein. „Ich erwarte mir noch in diesem Sommer eine Entscheidung“, ist Moosbrugger guter Dinge, dass sein Traum von einer großzügigen Halle der Landwirtschaft schon bald in Erfüllung gehen wird.

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