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Hälfte der Vorarlberger Forste sind Schutzwald

Fast die Hälfte des gesamten Forstbestandes ist Schutzwald. "Zwei Drittel unseres Siedlungsgebietes wären ohne Schutzwald nicht besiedelbar", so LR Schwärzler.

“Der Wald schützt Häuser, Höfe, Straßen. Er ist die Lebensversicherung für die Wohnbevölkerung in den Berggebieten“. Das betonte Agrar- und Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler am Mittwoch.

Um das Thema Schutzwald verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen, um eine breite Partnerschaft für den Forst aufzubauen und um die zur Verfügung stehenden Gelder optimal einzusetzen, wurde die Vorarlberger Schutzwaldstrategie entwickelt, erinnerte Schwärzler in der Landeskorrespondenz. Als Teil dieser Initiative wird heuer erstmals der Vorarlberger Schutzwaldpreis (2.000 Euro) vergeben: „Wir suchen vorbildliche Projekte, die dazu beitragen, die vielfältigen Funktionen des Bergwaldes zu sichern und zu verbessern.“

Mit dem Preis sollen herausragende Leistungen gewürdigt werden, z.B. Maßnahmen zur Waldbewirtschaftung, zur Schutzwaldsanierung oder zur Bewusstseinsbildung und Waldpädagogik, Ausstellungen oder vorbeugende Maßnahmen. Teilnehmen können Personen, Schulen, Institutionen, Betriebe und Gemeinden. Die eingereichten Projekte sollen direkten Bezug zum Schutzwald und dessen Wirkung in Vorarlberg haben und bereits umgesetzt sein.

Voraussetzung für einen funktionsfähigen Schutzwald ist laut Schwärzler ein stabiler, strukturierter Bewuchs sowie die rechtzeitige Verjüngung. Deshalb setze man in Vorarlberg auf eine zielgerichtete Schutzwaldpflege: „Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahrenpotenzialen sind Sanierungen vorzuziehen. Zudem kommt uns eine naturnahe Schutzwaldbewirtschaftung für denselben Schutzzweck bis zu 20 Mal kostengünstiger als entsprechende technische Maßnahmen“


(S E R V I C E: Vorarlberger Schutzwaldpreis: Projekte sind an das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Forstwesen, Landhaus, 6901 Bregenz, bis spätestens 10. Oktober 2003 einzusenden. Informationen: Andreas Zambanini, Telefon: 05574/511-25314 oder im Internet auf http://www.vorarlberg.at)

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