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Hai-Alarm im Naturhistorischen Museum

Faszinierend und gefährlich: der Hai.
Faszinierend und gefährlich: der Hai.
Kaum ein Tier hat - auch Spielfilm-bedingt - ein derart schlechtes Image wie der Hai. Ab dem 19. März wird es auch im Naturhistorischen Museum in Wien „Hai-Alarm“ geben. Ausstellungen in Wien...

Eröffnet wird ein neuer Saal, der ganz dem berüchtigten Meeresjäger gewidmet ist. Mit der Schau soll jedoch nicht die Furcht, sondern vor allem das Wissen über die Gattung vergrößert werden.

Gänsehaut garantiert

Für leichte Gänsehaut dürfte die neue Installation aber trotzdem sorgen: Von den benachbarten Sälen kommend, betreten die Besucher durch eine Lichtschleuse den Haisaal, in dem es dunkel ist. Nur fahles Licht fällt durch die Fenster, schimmernde Reflexe huschen über eine Gruppe von fast 40 Haien und Rochen – die in dynamischem Schwung durch eine neue Großvitrine zu jagen scheinen.

Je nach Position des Betrachters tauchen an immer neuen Stellen des Raums die Spiegelbilder der Tiere auf. Aus der Ferne hört man – zumindest aus Lautsprechern – das Rauschen der Brandung.

Größte Vitrine Europas

Die freistehende Großvitrine ist laut Naturhistorischem Museum die größte ihrer Art in ganz Europa. Darin wird mittels Modellen die unglaubliche Artenvielfalt der Haie zusammen mit jener ihrer engsten Verwandten, der Rochen und Chimären (auch Seekatzen genannt, Anm.), gezeigt.

In den umliegenden Vitrinen werden verschiedene Themen präsentiert: Etwa typische Merkmale des Körperbaus der Haie und ihrer Verwandten, die Fortpflanzung, die verschiedenen Ausprägungen der so gefürchteten Kiefer oder die bemerkenswerten Leistungen der Sinne der Haie. Auch auf die Bedeutung der Tiere für die Bionik, also jener Wissenschaft, die Lösungen für technische Fragen durch Analyse und Nachbau von Erfindungen der Natur sucht, wird eingegangen.

Kokosnüsse gefährlicher als Haie

Mit dem Thema Haie ist auch untrennbar der Aspekt der Gefährlichkeit der Tiere verbunden. Diese Angst ist laut den Experten des Museums ebenso unbegründet wie übertrieben – was unter anderem mit einem Vergleich dokumentiert wird: Durch herabfallende Kokosnüsse sterben demnach pro Jahr 25 Mal mehr Menschen als durch Haiangriffe.

Eine weitere Vitrine beschäftigt sich mit Hans Hass, der als Tauchpionier und Unterwasserfilmer den Menschen im Kino bzw. vor dem Fernsehschirm die Schönheiten der Meere vor Augen führte. Seine spektakulären ersten Aufnahmen von Haien zeigten, dass das Bild vom blutrünstigen Killer nicht zutreffend war.

Zur offiziellen Eröffnung der permanenten Hai-Ausstellung gibt es am 19. und 20. März ein großes Aktionswochenende – mit Hai-Fachleuten, Führungen und einem speziellen Kinderprogramm. Am 30.März wird dann Hans Hass persönlich von seinen Erlebnissen berichten.
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