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Häusliche Gewalt hat zugenommen

Anstieg an häuslicher Gewalt seit Corona-Lockdown.
Anstieg an häuslicher Gewalt seit Corona-Lockdown. ©Steurer/VN
Während sich die Gesamtkriminalität in Österreich seit dem Coronavirus-Lockdown fast halbiert hat, nimmt die häusliche Gewalt zu. Im April ist es in Vorarlberg zu einer Verdoppelung der Wegweisungen wegen häuslicher Gewalt gekommen.

Häusliche Gewalt zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und die Situation hat sich in der Coronavirus-Krise noch verschärft.

Frauen machen 90 Prozent der Gewaltopfer aus, zehn Prozent sind männlich. Die Wegweisungen wegen häuslicher Gewalt haben sich laut ifs Gewaltschutzstelle im Monat April verdoppelt. Zum einen führen Stress, Angst, Nöte und Sorgen in der Lockdown-Zeit zu einem Anstieg, zum anderen die soziale Isolation.

Plätze in Frauenhäusern verdoppelt

Um für den bereits erwarteten Anstieg gewappnet zu sein, wurden die Plätze in den Vorarlberger Frauenhäusern verdoppelt, so Ulrike Furtenbach, Leiterin der Gewaltschutzstelle des ifs, im Interview mit Vorarlberg heute. Es habe jede Frau in Vorarlberg die Möglichkeit, Schutz und Zuflucht im Frauenhaus zu finden. Da für die Beraterinnen die Schweigepflicht gilt, werde auch nicht jeder Fall automatisch zur Anzeige gebracht. Viele der Opfer wollen kein Gerichtsverfahren, erklärt Furtenbach - oft sei der Wunsch nur, dass der Täter Verantwortung für sein Handeln übernehme und sich entschuldige.

ifs bietet auch Beratung per Live-Chat

Wer Ängste, Sorgen oder Fragen hat, kann im Rahmen der Chat-Beratung direkt mit den ifs-Beraterinnen und -Beratern Kontakt aufnehmen. Im Live-Chat stehen diese Hilfesuchenden von Montag bis Samstag von 08.00 bis 20.00 Uhr unterstützend zur Seite. Selbstverständlich ist das ifs während dieser Zeit auch weiterhin am Telefon erreichbar. Die Chat-Beratung sowie die Telefonnummern aller ifs-Beratungsstellen sind unter www.ifs.at zu finden.

"Wir möchten die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger in der Krise entlasten und bieten ihnen psychologische Unterstützung an", betont ifs-Geschäftsführerin Martina Gasser. "Egal, ob Einsamkeit, Existenzsorgen, Überforderung, Gewalterfahrungen, psychische Krisen, Partnerschafts- oder Erziehungsprobleme - wir helfen gerne weiter." Sowohl telefonische Gespräche als auch Chat-Beratungen sind vertraulich.

Hier finden Sie die Chat-Beratung

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