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Händels „Messias“ in grandioser Interpretation

Maestro Robert King und seine Ensembles gastierten in Vaduz.
Maestro Robert King und seine Ensembles gastierten in Vaduz. ©Veranstalter/TAK
Im Rahmen der vom TAK im Vaduzer Saal veranstalteten „Weltklassik“-Konzertreihe gastierten weltberühmte Interpreten aus England mit Händels Meisteroratorium „Der Messias“.

Vaduz. (sch) Noch ein Höhepunkt im alten Jahr im Rahmen der exklusiven „Weltklassik“-Konzerte: der Choir of the King´s Consort und The King´s Consort unter der Leitung seines Gründers Robert King präsentierten in einer Aufführung der Superlative Georg Friedrich Händels Meisteroratorium „Der Messias“ in englischer Sprache (1741 in einem Schaffensrausch komponiert) im Vaduzer Saal. Der Engländer Robert King ist wahrlich ein „King“ unter den führenden Dirigenten seiner Generation (geb. 1960) und hat seit rund 30 Jahren großes internationales Ansehen durch seine penible Arbeit mit Orchestern, Chören und an Opernhäusern in Europa, Nordamerika und Asien erworben. Mit zwanzig Jahren gründete er seinen Consort mit Chor in Cambridge. Die Kunst Robert Kings ist auf 95 CDs verewigt, viele Aufnahmen wurden preisgekrönt. Kings Repertoire ist sehr breit, von den viel gepriesenen Barockinterpretationen bis zu Werken der Klassik und Frühromantik; King gilt u. a. als Purcell-Autorität, sein Landsmann Vaughan Williams liegt dem jugendlich wirkenden Maestro mit präziser Gestik und sportlich-federndem Schwung auch besonders am Herzen. Bei Händel wirkte er als souveräner Gestalter der Messias-Handlung, führte sein hochrangiges Orchester (auf Originalinstrumenten) und den Chor glasklar durch alle Schwierigkeiten und sorgte für eine schier makellose Homogenität, an der auch das Solisten-Quartett großen Anteil hatte.

Solisten-Quartett

Händels „Messias“ stellt an die Solisten hohe Anforderungen: King brachte vier vor allem in England prominente Sänger nach Vaduz: Julia Doyle mit brillantem Sopran etwa in den Arien 16, 29 oder 34a, 46; Diana Moore, ergreifend etwa mit sanftem Alt bei der Schilderung der Leiden des Schmerzensmannes Messias (20. Arie: He was despised); Joshua Ellicott, einen Tenor mit flexibler Höhe; David Wilson-Johnson, einen ergrauten Bass mit orgelndem Stimmvolumen, z. B. in der 43. Arie vom Jüngsten Gericht. Die großen Chorszenen, allen voran das populäre „Halleluja“ mit Trompetenglanz, faszinierten durch Prägnanz und Vokalvirtuosität, vornehmlich bei den zahlreichen Fugen… Für Musikfreunde der Region war dieser „Messias“ zweifellos das wertvollste und schönste Weihnachtsgeschenk!

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