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"Hackdays" in Schwarzach: Auf der Suche nach dem Journalismus 2.0

Donnerstag und Freitag wurde das Medienhaus zur Werkstatt für neue journalistische Darstellungsformen umfunktioniert.
Donnerstag und Freitag wurde das Medienhaus zur Werkstatt für neue journalistische Darstellungsformen umfunktioniert. ©VOL.AT/Markus Sturn
Schwarzach. - Am Donnerstag und Freitag luden das Global Editors Network und Russmedia Digital zu den regionalen "Editors' Lab" Hackdays ins Medienhaus. Insgesamt zehn Teams aus Österreich, Deutschland und der Schweiz machten sich auf die Suche nach neuen journalistischen Darstellungsformen.
Bilder vom Event
Was Datenjournalismus kann
Vortrag Adam Thomas
Vortrag Simon Rogers
Simon Rogers im Interview
Datajournalismus-Guru im Medienhaus

Thema des zweitägigen Workshops war “Internationale Migration”. Die Teams – bestehend aus einem Redakteur und zwei Grafikern bzw. Entwicklern – waren dazu aufgerufen, einen interessanten Aspekt ausfindig zu machen und möglichst innovativ darzustellen. Den Sieg trugen schließlich die Teilnehmer von Zeit Online und dem ORF davon. Gerold Riedmann, Geschäftsführer von Russmedia Digital, betonte bei der Preisverleihung die Qualität der eingereichten Beiträge. Auch nach längerer Überlegung sei es der Jury nicht gelungen, sich auf einen einzelnen Gewinner zu einigen.

Einfachheit und technische Brillanz

Die beiden Siegerprojekte bestachen dabei mit Einfachheit und technischer Brillanz: Das Team der Zeit erarbeitete ein Werkzeug, das über Freundschaftsverbindungen auf Facebook den Grad der Integration von Migranten darstellen kann. Das Team des ORF entwickelte eine simple Applikation, mit der es Nutzern ermöglicht werden soll, die Zu- und Abwanderungsströme in ihrer jeweiligen Region zu analysieren. Aber auch andere Teams lieferten bemerkenswerte Beiträge und trugen damit zum hohen Niveau der Veranstaltung bei. Die Schweizer TagesWoche konzentrierte sich beispielsweise auf Geldflüssen von Migranten in ihre Heimatländer und zurück. Und ein von Russmedia gestelltes Team stach mit der Wortkreation “MyGration” hervor: In einer interaktiven Grafik sollten Nutzer ihre Migrationsgeschichte einzeichnen können. 

Internationale Gastvortragende

Unterbrochen wurden die intensiven Arbeitsphasen immer wieder von hochkarätigen Vorträgen internationaler Experten. Schon am Donnerstagvormittag gewährte Simon Rogers, Datenjournalismus-Guru des britischen Guardian, einen Einblick in die Möglichkeiten des datengetriebenen Journalismus. Am Freitag berichtete Adam Thomas von SourceFabric/Hackshackers Berlin über mögliche Fehlerquellen bei der Entwicklung neuer journalistischer Arbeitsmittel. Die Begeisterung für die Thematik war den Teilnehmern anzumerken: Auch in eingeplanten Pausen wurde eifrig weitergearbeitet und -diskutiert.  

Das Global Editors Network veranstaltet in regelmäßigen Abständen regionale Hackdays an verschiedenen Orten in Europa. Sinn und Zweck ist es, neue Wege ausfindig zu machen, wie Journalisten ihre Geschichten erzählen können. Die jeweiligen Sieger werden dann zum World News Summit nach Paris eingeladen. (MST)

Teilnehmer-Umfrage zu Datenjournalismus

Vortrag Adam Thomas

 

Vortrag Simon Rogers

 

Simon Rogers im Interview

 

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