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Haberl entschied Krimi mit Penalty

Das spannende Nationalliga-Derby EHC Lustenau gegen EHC Feldkirch wurde erst im Penaltyschießen zu Gunsten der Svetlov-Truppe entschieden. Dornbirn und Bregenzerwald gewannen auswärts. | Tabelle

In der Lustenauer Rheinhalle sorgten 2200 Zuschauer für angemessene Derby-Stimmung, die sich im ersten Drittel gleich auf das Eis übertrug. Von Anfang an gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Partie wurde im ersten Drittel hart geführt, es gab etliche Strafen. Die daraus resultierenden Powerplaychancen (teilweise 5:3) machten die starken Defensivabteilungen zu Nichte. Im ruhigeren zweiten Drittel erzielten Brent Hobday bzw. Markus Moosbrugger im Powerplay die Tore für ihre Mannschaften. Beim 1:0 für Feldkirch half das Glück ordentlich mit. Der Puck prallte von der Stange ab, traf Lustenau-Goalie Marcel Simon am Rücken und rutschte über die Linie. Während die Lustenau-Offensiv auf Torhüter Markus Seidl, der zum Spieler des Abends gewählt wurde, anrannten, blieb Feldkirch im letzten Drittel über Konter gefährlich. In der Verlängerung gab es einen offenen Schlagabtausch, aber keiner Mannschaft wollte ein Tor gelingen. Im Penaltyschießen zeigten fast alle Schützen Nerven. Beim Stand von 1:1 mussten nur mehr die Routiniers Sigi Haberl für Lustenau und Michi Lampert für Feldkirch antreten. Haberl traf, Lampert vergab, Lustenau gewann 2:1. Feldkirch-Trainer Tom Pokel war trotz der Niederlage zufrieden: “Gegen eine offensiv so starke Mannschaft wie Lustenau nur einen Gegentreffer zu bekommen ist sehr gut.” Sergej Svetlov, Trainer von Lustenau, zeigte sich stolz auf seine Mannschaft: “Wir haben eine starke Aufwärtstendenz gezeigt. Der Sieg war vor allem für die Psyche sehr wichtig.”

Der EHC Bregenzerwald gewann in Wien gegen die Eislöwen, auch ohne Marcus Abrahamsson und Benjamin Tschemernjak, mit 3:2. Dank einem starken Spiel der gesamten Mannschaft und einem überragenden Tommy Pettersson (zwei Tore, ein Assist) fixieren die Wälder ihre ersten Punkte. Der EC Dornbirn schoss auswärts den Meister Zell am See mit 4:0 ab. Es war von Anfang an ein sehr schnelles Spiel mit tollen Chancen auf beiden Seiten. Spannring erzielte im ersten Drittel den einzigen Treffer. Die Zeller hatten im Mitteldrittel die Ausgleichsmöglichkeit durch einen Penalty, doch Routinier Jason Melong vergab. Das dritte Drittel war eine klare Angelegenheit für die Dornbirner, die durch Konter auf 4:0 davonzogen.

EHC Lustenau – EHC Feldkirch 2000: 2:1 (0:0,1:1,0:0,0:0) n.P.
Tore: Moosbrugger (31./PP) bzw. Hobday (29./PP)

Wiener Eislöwen – EHC Bregenzerwald: 2:3 (0:0,1:2,1:1)
Tore: Fehringer (33./PP), Krenn (52.) bzw. Petersson (27., 29. /beide PP), Tsilichristos (43.)

EK Zell am See – ECTrend Dornbirn: 0:4 (0:1,0:0,0:3)
Tore: Spannring (PP), Rauter, Kaviaho (2)

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