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Ägypten sagt wegen israelischer Offensive Neujahrsfeiern ab

Ägypten hat die offiziellen Neujahrsfeierlichkeiten aus Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung wegen der israelischen Militäroffensive im Gaza-Streifen abgesagt. Alle staatlich geförderten Veranstaltungen, darunter ein beliebtes Konzert in der Kairoer Oper, fallen aus, wie das Kulturministerium am Mittwoch in Kairo mitteilte.

Auch das Informationsministerium sagte seine Hauptveranstaltung, ein Konzert, ab. Die ägyptischen Behörden haben unterdessen 125 palästinensische Flüchtlinge festgenommen und zurück in den Gaza-Streifen geschickt.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der Emir von Dubai, Scheich Mohammed Bin Rashid al-Maktoum, ein offizielles Verbot für Silvesterfeiern angeordnet. Die Zeitung “Gulf News” berichtete in ihrer Online-Ausgabe, der Herrscher habe befohlen, in den Hotels der Tourismus-Metropole dürfe nicht gefeiert werden, während das israelische Militär die Palästinenser in Gaza töte. Auch eine für die Silvesternacht geplante Konzertreihe mit dem Titel “Nächte von Dubai”, an der einige der bekanntesten arabischen Sängerinnen und Sänger teilnehmen wollten, fällt aus. Aus Solidarität mit den Palästinensern im Gaza-Streifen hatte auch die türkische Metropole Istanbul die offiziellen Neujahrsfeiern abgesagt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte die israelischen Luftschläge schärfstens verurteilt.

Das saudiarabische Innenministerium trat inzwischen Berichten entgegen, wonach die Polizei in der vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadt Katif im Osten des Königreichs eine Protestkundgebung gewaltsam aufgelöst haben soll. Das Ministerium hatte am Dienstag einen Antrag liberaler Intellektueller abgelehnt, die eine Solidaritätsdemonstration für die Palästinenser im Gaza-Streifen organisieren wollten. Demonstrationen sind in Saudi-Arabien verboten.

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