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Gymnasium in Feldkirch

Der Klubobmann und Bildungssprecher der Freiheitlichen im Vorarlberger Landtag, Mag. Siegfried Neyer, sieht sehr wohl die Notwendigkeit für ein zweites Gymnasium im Bezirk Feldkirch. [12.1.2000]

Im Gegensatz zum Obmann des Sozialistischen Lehrerverein Vorarlbergs Rudolf Amann, sieht der Klubobmann und Bildungssprecher der Freiheitlichen im Vorarlberger Landtag, Mag. Siegfried Neyer, sehr wohl die Notwendigkeit für ein zweites Gymnasium im Bezirk Feldkirch. Es sei nicht einzusehen, daß die Zugänglichkeit zu den verschiedenen Bildungsangeboten im Bezirk Feldkirch künstlich eingeschränkt werde. Die Wahlfreiheit zwischen Hauptschule und AHS-Unterstufe müsse bei entsprechenden Voraussetzungen des Schülers gewährt sein. Auch wenn das Netz der Hauptschulen nicht nur im Bezirk Feldkirch gut ausgebaut sei, hält Neyer es für unzumutbar, die Schüler durch eine Verknappung eines Angebotes in eine Schulform zu zwingen, die sie nicht wollen.

Neyer verweist in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, daß im Bezirk Feldkirch nicht einmal halb so viele Volksschulabgänger eine AHS-Unterstufe besuchen, wie im Bezirk Dornbirn. Es sei zwar nicht erstrebenswert, daß ähnlich wie im Bezirk Dornbirn rund 1/3 aller Volksschulabgänger eine AHS-Unterstufe besuchen, die Anzahl der Plätze an AHS-Unterstufen im Bezirk Feldkirch sei eindeutig zu niedrig. Dazu komme, daß rund ¼ der Volksschulabgänger aus der Stadt Feldkirch bereits die AHS-Unterstufenplätze besetzten. Die Schüler aus den Landgemeinden seien daher stark benachteiligt.

„Im Sinne der Nahversorgung ist es daher zweckmäßig, das Oberstufenrealgymnasium Götzis durch eine Unterstufe zu ergänzen. Die Voraussetzungen dies kostengünstig umzusetzen, sind in Götzis am besten,“ so der Klubobmann und Bildungssprecher der Freiheitlichen im Vorarlberger Landtag, Mag. Siegfried Neyer, abschließend.

(Quelle: Landtagsclub Vorarlberg)
(Bild: VN)

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