Gym for Life: Estland unter Siegern der große Gewinner

©VMH/ Stiplovsek
Estonia GC Piruett wurde bei der 1. Gym for Life World Challenge in Dornbirn Weltmeister im Vereinsturnen. TS Schlins vertrat Vorarlberg im Finale.
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Mit Tanzfeuerwerk zu Gold

Beim Einmarsch der Gruppen vor der Verkündung des ersten Weltmeisters bei der 1. Gym for Life World Challenge in Dornbirn gab es nur Sieger. Denn in den beiden Tagen zuvor holten alle – wie auch die TS Schlins – in ihren jeweiligen Kategorien Gold. Eine stach dann doch heraus: die Estonia GC Piruett Elite Group. Als FIG-Präsident Bruno Grandi die Gymnastinnen aus Estland als Sieger verkündete, gab es von den 4000 Zuschauern ausschließlich Applaus. Der Vorteil war, dass die estnischen Mädchen aus Tallinn als 13. von 14 Gruppen ihre Aufführung präsentierte und so (bei Fans und Evulatoren) noch bestens in Erinnerung war. Es war die einzige Gruppe, die die Hallendecke des Messestadions zu Hilfe nahm und eine Gymnastin während der gesamten Aufführung schweben ließ. Von den Ringen, die sie sich während der gesamten fünf Minuten zuwarfen, berührte nur einer einmal unbeabsichtigt den Boden.

Firework of dance

Am Donnerstag und Freitag ritterten 80 Teams aus 27 Ländern dreier Kontinente um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, 14 Mannschaften erreichten schließlich dank der Unterhaltung ihrer Aufführung, dem Gesamteindruck, dem Neuheitswert, Originalität, Abwechslung und Technik (siehe auch S. 88/89) Goldmedaillen und somit das Finale am Samstag. Die TS Schlins hatte sich als einziges Team für das Finale qualifiziert, die von Trainerin Nicole Tschabrun vorbereiteten 28 Turnerinnen präsentierten ein „Firework of dance“ mit Bodenturnen, Akrobatik sowie Showtanz und bestachen durch Synchronität und schwungvolle Elemente. Großen Applaus ernteten die beiden mentalbehinderten Mädchen der Gruppe Asker Turnforening aus Norwegen, die mit Ball und Reifen auftraten und diese Geräte auch im Griff hatten. Großen Eindruck machten die 71 Gymnastinnen der Norway 100 Frederikstad Turnforening, ebenfalls aus Norwegen, das wie die Schweiz drei der 14 Finalisten stellte. Durch die Größe der Gruppe waren überaus imposante Bilder möglich. Als Mitfavorit galt auch die italienische Gruppe La Trottola, die auch auf Grund ihres gestreiften Kostüms künstlerlich am meisten beeindruckte. Immer zu zweit brachten die Italienerinnen, die schon bei den Olympischen Spiele in Turin auftraten, den Zuschauern verschiedene Bewegungsabläufe fast in Zeitlupe näher.

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