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Gutes Geld für gute Arbeit!

Im Vorfeld der Dialogveranstaltung "klasse:zukunft"  wiederholt das Vorarlberger Bildungsforum seine Forderung nach einem neuen Dienst- und Besoldungsrecht für Lehrpersonen.

“Wir brauchen ein vernünftiges und durchschaubares Gehaltssystem für Lehrer, weil viele Chancen in der Schulentwicklung daran gekoppelt sind”, erläutert der Vorsitzende, Schullandesrat Siegi Stemer. Das Bildungsforum will diese Forderung im “Qualitätsmemorandum”, das derzeit vom Bildungsministerium erarbeitet wird, verankert wissen.

Das derzeit gültige Besoldungssystem für Lehrer ist veraltet, kompliziert, nahezu undurchschaubar und leistungsfeindlich. Daher fordert das Bildungsforum seit Jahren (konkret seit 19. März 2001) eine Überarbeitung nach Vorarlberger Vorbild. “Noch nie war der Zeitpunkt so günstig wie jetzt”, tut die Verzögerung dem Vorarlberger Bildungsforum weh.

“Das Herz der Schule sind gute Lehrer”, stellt Stemer im Zuge der Diskussion “klasse:zukunft” klar. Alle Schulpartner möchten ein neues Gehaltssystem, das u.a. eine bessere Verteilung des Lebenseinkommens mit höheren Anfangsbezügen und leistungsorientierte Elemente beinhaltet, denn auch Lehrer sehen nicht ein, dass sie sich bemühen sollen, wenn andere mit weniger Leistung das gleiche Gehalt bekommen. Außerdem spricht das Bildungsforum sich für die Abschaffung der Pragmatisierung aus, denn “ein guter, engagierter Lehrer muss sich nicht hinter der Pragmatisierung verstecken.”

“Die Qualität der Schule hängt von der hochwertigen Arbeit aller Schulpartner ab”, erläutert der Vorsitzende. Das Bildungsforum hofft, dass die Vorarlberger Vorschläge, die bereits vor einem Jahr bei der Zukunftskommission deponiert wurden, im “Bildungsplan 2010”, der derzeit vom Bildungsministerium erarbeitet wird, berücksichtigt werden.

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