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Gute LIF-Voraussetzungen

Eine durchaus gute Ausgangslage für das LIF sieht Heide Schmidt für die Vorarlberger Landtagswahl am 19. September. [5.9.99]

LIF-Chefin Heide Schmidt versteht ihre Partei auch als politische Vertretung für „alle jungen Menschen, die sich beengt, bevormundet und reguliert“ fühlen. Wenn man dem LIF vorwerfe, sich für Randthemen zu engagieren, dann könne sie nur darauf verweisen, dass es „für eine Gesellschaft symptomatisch ist, in Partnerschaften oder Homos ein Randthema zu sehen“, meinte Schmidt Sonntag in der Fernseh-„Pressestunde“.

Entschieden verwahrte sich Schmidt dagegen, sie führe „einen Kampf gegen die Katholische Kirche“. Das LIF führe ausschließlich „einen Kampf gegen Fundamentalismus und der gewinnt in der Katholischen Kirche immer mehr an Boden“. Einige Bereiche des Konkordats seien durchaus zu hinterfragen.

Konkret nannte Schmidt die Bevorzugung konfessioneller Schulen vor anderen Privatschulen oder die Möglichkeit der Kirche, Professoren an Katholischen Fakultäten ohne Verfahren abzuziehen.

Mit Brigitte Bitschnau-Canal hätten die Liberalen eine ausgezeichnete Spitzenkandidatin, die bereits in der Vergangenheit – ohne dem Landtag anzugehören – liberales Gedankengut in die Politik einbringen konnte. Schmidt unterstrich, dass gerade in Vorarlberg für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch besonders viel zu tun sei.

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(Bild: AP)

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