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Grünes Licht für Raststätte

Seit acht Jahren liegen Areal und Gebäude des ehemaligen Autobahnzollamts in Hörbranz brach, jetzt kann endlich mit der Nachnutzung begonnen werden. buergerforum.vn.vol.at | Tankstellenmisere

Nach dem Projektentwickler Rhomberg und der Gemeinde Hörbranz hat gestern auch die Asfinag die notwendigen Verträge unterzeichnet. Vizekanzler Hubert Gorbach hat zuletzt in Wien „Dampf gemacht“. Wie die „VN“ exklusiv berichteten, soll vorerst eine „Tankstelle mit Restaurant“ gebaut werden, de facto also eine zweite Autobahnraststätte.

Rhomberg verpachtet

Das Rennen um den Standort der ersten Raststätte hat bekanntlich Hohenems gemacht. Der Zonenschutz endet am Nordportal des Pfändertunnels.

Hörbranz und die Baufirma Rhomberg haben bekanntlich eine ARGE gegründet. Rhomberg ist Projektentwickler für eine Gewerbezone auf rund 10 Hektar, die das Unternehmen angekauft hat, und verpachtet die Grundflächen.

Frage des Preises

Der Preis richtet sich nach Flächenausmaß und Umsatz. Welche Mineralölfirma den Zuschlag an der Autobahn bekommt, ist noch offen. Der mit der Nachnutzung befasste Ing. Peter Greußing von der Fa. Rhomberg: „Jetzt in der Endrunde hat sich Christoph Scheier – vielleicht aufgrund eines Gesprächs mit Bürgermeister Hehle – doch noch als Interessent für Tankstelle und Gastronomie beworben. Es sind alle Mineralölfirmen und auch freie Tankstellen mit dabei.“

Die Hoffnung, dass damit die Belastung durch die Tankstelle Scheier an der Ortseinfahrt von Hörbranz und nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt, ein Ende hat, dürfte allerdings gering sein. „Scheier hat mir versprochen, dass er sich anschaut, ob eine Übersiedlung interessant ist“, so Bürgermeister Karl Hehle gestern zu den „VN“. Scheier hat den Grund für die jetzige Tankstelle gekauft und die Baulichkeiten errichtet. Damit liegt ein Ende des Tanktourismus in der „Perle zwischen See und Berg“, wie die Hörbranzer den Ort bezeichnen, in weiter Ferne. Hörbranz dürfte für den Tanktourismus die erste Adresse sein, befürchten Realisten. Bekanntlich wehrt sich ein Aktionskomitee „Unerträgliche Tankstelle Scheier“ vehement gegen Lärm und Luftbelastung. Die „VN“ haben dazu einen Stammtisch veranstaltet und im Bürgerforum Hörbranz ist die Causa Scheier weiterhin Thema Nummer eins.

Langwierige Verfahren

Von heute auf morgen werden auf dem Areal keineswegs die Bagger auffahren. Man habe nun drei Jahre lang auf die Unterzeichnung des Vertrages gewartet. Nun folgen die Erschließungen und Behördenverfahren. Greußing rechnet dafür mit eineinhalb Jahren. Konkrete Angebote an gewerbliche Interessenten konnten bisher nicht gemacht werden.
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