Grünes Licht für Leichtathletikanlage

Eine neue Anlage, auf der wieder Bestzeiten gelaufen werden können.
Eine neue Anlage, auf der wieder Bestzeiten gelaufen werden können. ©fab02 (klas&lässer)

Grundsatzbeschluss zur Realisierung ist in der Gemeindevertretungssitzung im April anvisiert.

Lustenau. Nach langwierigen Planungen scheint heuer – wie BM Kurt Fischer und Sportausschuss-Obmann GV Bernd Bösch im VN-Gespräch erklärten – das Bauprojekt Schulsport- und Leichtathletikanlage im Sportzentrum auf Schiene. “Mit dem Baubeginn im Herbst kann gerechnet werden”, versicherten beide unisono. “In der GV-Sitzung am 28. April wird der Grundsatzbeschluss zur Realisierung des wiederholt überarbeiteten Planes gefasst”, ist der Bürgermeister überzeugt. Die voraussichtlich letzten Hürden vor der Realisierung des Projektes, die Höhe der Baukosten und die Finanzierungsfrage, scheinen überwunden zu sein.

Die vorgesehene Finanzierungsart war bekanntlich der Hauptgrund, dass die FPÖ dem Budget 2011 nicht zustimmte. Während Bürgermeister Kurt Fischer für ein kurzfristiges Überbrückungsdarlehen eintrat, um endlich den Leichtathleten und für das Gymnasium die längst versprochene Sportanlage zu errichten, lehnten die Freiheitlichen eine höhere Verschuldung ab.

Reduzierung der Kosten
Mittlerweile konnten die Kosten der Hochbauten vor allem durch eine Verkleinerung des turmartigen Hauptgebäudes und der Tribüne wesentlich – auf zirka 2,5 Millionen Euro – gesenkt werden, ohne dass laut Bürgermeister und Sportausschuss-Obmann Einbußen bei Qualität und Funktionsfähigkeit der Anlagen zu erwarten sind. “Die Gesamtkosten der Schulsport- und Leichtathletikanlage dürfen 4,8 Millionen Euro nicht überschreiten”, sind sie sich einig.

Aktueller Planungsstand
Am 24. Februar informierte Mag. Arch. Thomas Klas die Vertreter der beiden Lustenauer Leichtathletikvereine über den aktuellen Planungsstand. Das Konzept des Büros fab02 (klas&lässer) für die Schulsport- und Leichtathletikanlage überzeugte nicht nur die Jury, sondern fand auch bei den Leichtathleten breite Zustimmung. Es wurden auch Änderungswünsche diskutiert und Details in die Pläne eingearbeitet, um das Gesamtkonzept der Gemeindevertretung im April vorlegen zu können.

Konsens angestrebt
BM Kurt Fischer lässt trotz absoluter Mehrheit seiner Partei und Zustimmung von Grünen und SPÖ nichts unversucht, um eine möglichst breite Mehrheit zu erreichen. “Es sind alle Frakti-onen und die Leichtathleten in die Projektplanung eingebunden. Die Realisierung des Projekts soll kein Politikum sein”, betont Fischer. “Weil erst im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann, wird nur ein Teil der budgetierten 1,53 Mill. Euro beansprucht”, sieht er keine Finanzierungsprobleme.

Anlage
Leichtathletikanlage – Planungsschritte

Bisher
›› Erhebung der Projektwünsche der beiden Vereine
›› Ideenfindung
›› Projekte – zu hohe Kosten (4 Mill. Euro nur für den Hochbau)
›› Kostenreduzierung mit Vereinen besprochen
›› Entwurfs- und Detailplanung durch Planungsbüro fab02 (klas&lässer)
›› Reduzierung der Hochbau-Kosten auf 2,5 Mill. Euro
›› Behandlung im Hochbau- und im Sportausschuss (9. Februar)
›› Mag. Arch. Thomas Klas präsentiert den Leichtathleten den aktuellen Planungsstand
›› Vereine stimmen dem Gesamtprojekt zu (24. Februar)

Zeitplan/weitere Planungsschritte
›› im März Entwurfs- und Detailplanungen,
›› Preiserhebungen (Baukosten) und
›› Angebotserhebung bei Generalunternehmern
›› Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung Ende April
›› Behördenverfahren
›› Baubeginn im Herbst mit Pilotierungen und Grundarbeiten

Text: Ferdinand Ortner

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